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James Blond

Casino Royalecasino_royale_3

Nachdem ich nun eine sehr selbständige Freundin habe, deren Agentur vor Weihnachten brummt und die eine Tochter im Ausland hat, musste ich mir den Bond nun auf bewährte Weise aus dem Internet geben, wo nur Ton und Bild durch meine Anlage verbessert wurden und gehe dennoch ins Kino, wenn die beste Freundin von allen wieder die Zeit dafür hat.
Ich musste 46 Jahre alt werden und 20 Bondfilme mit verschiedensten Darstellern sehen, bis dieser alte Kinderwitz vom James Blond wahr wurde. Nach den dunkelhaarigen Schauspielern Sean Connery, Roger Moore, George Lazenby, Timothy Dalton und Pierce Brosnan ist der berühmteste Geheimagent der Welt mit dem sechsten Darsteller, Daniel Craig nun tatsächlich blond. Hier der, relativ kurze Plot, den ich aus Faulheit und auch der Einfachheit halber auch aus dem Internet kopiert habe:



James Bond bekommt es mit Le Chiffre zu tun, der mit dem anvertrauten Geld von Terroristen auf eigenen Gewinn an der Börse spekuliert, indem er durch einen Terroranschlag auf einen Börsenkurs einwirken wollte. Dies verhindert Bond, wodurch Le Chiffre gezwungen ist, in der Spielbank Casino Royale in Montenegro um einen hohen Geldbetrag zu spielen, um für seine Organisation verlorenes Geld seiner nicht zimperlichen Kunden zurückzugewinnen. Als der MI6 davon erfährt, wird Bond beauftragt, seinen Plan zu vereiteln.


Es gab wohl in 44 Jahren James Bond noch nie einen solchen Aufriss in den Medien bei einem Wechsel der Darsteller des James Bond, wie in Casino Royale. Nur haben sich die Medien auf den völlig Falschen eingeschossen, denn Daniel Craig macht seine Sache einfach exzellent. Die einzigen Mängel gibt es eigentlich nur an Regie und Drehbuch und dafür ist nicht Craig verantwortlich, sondern der Regisseur Martin Campbell. So geht einem die Logik etwas ab, wenn James Bond im zwanzigsten Bond-Film nun plötzlich um den Status eines Doppelnullagenten kämpfen muss. Daniel Craig erwies sich allen Unkenrufen, auch meinen zum Trotz, als eine sehr gute Wahl für die Rolle. Er erinnert etwas an den frühen Sean Connery, nur noch etwas urbaner und bodenständiger. Nicht ganz so auf elegant getrimmt, wie Roger Moore oder Pierce Brosnan.
Nachdem in „Die Another Day“ der Gegenspieler von Bond ein Will Yun Lee als Colonel Moon, ein gesichtsoperierter Nordkoreaner eher ein völliger Flop war, konnte man sich in dieser Hinsicht einfach nur verbessern und Mads Mikkelsen als Le Chiffre war genauso ein Gewinn, wie Daniel Craig für den Film. Leider wurde auf so einen wichtigen Charakter wie John Cleese als „Q“ völlig verzichtet und der fehlte ganz einfach. Judy Dench als „M“ wirkte dafür wieder sehr überzeugend. Allerdings fehlen ohne „Q“ auch die neckischen Tools, die jeden Bondfilm vorher so interessant gemacht haben. Aber Craig weiß das zu überspielen und kann auch den einen oder anderen Gag platzieren. So kommt diese Bond in meiner ganz persönlichen Wertung auf 9/10, denn ich bin auch ein Fan der temporalen Logik und da hätte man einfach nur den 21. Bond drehen sollen und das alte Drehbuch einfach an die Zeit anpassen, denn die Nummer mit dem Doppelnullstatus ist im 21. Bond ganz einfach albern. Trotzdem freue ich mich dann auf die DVD.



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