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James Bond

Die DVD des letzten Bonds, „Stirb an einem anderen Tag“, liegt bei mir rum und droht auch langsam ins unbezahlte Fernsehen zu kommen.
Solange ich lebe, gibt es James Bond. Immer mit wechselnden Darstellern. Die Bekanntesten sind wohl Sean Conery und Roger Moore. Es gab auch kurze Einlagen von Timothy Dalton und George Lazenby, aber die Beiden waren so Grottenschlecht, das man dann Sean Conery wieder für eine Weile reanimierte. Nur wird der gute Mann ja nicht jünger und es fiel dem Zuschauer zunehmend schwerer, ihm den smarten und quirligen Superagenten 007 abzukaufen und dann machte MGM mit Pierce Brosnan einen Glücksgriff. Er spielte vorher Privatdetektive und war also mit dem Stoff vertraut. Auch da hatte er immer schon einen losen Spruch in jeder Situation auf Lager und ein trefflich loses Mundwerk. Also genau das, was Timothy Dalton und George Lazenby fehlte, aber was einen echten Bond nunmal ausmacht. Sean Conery hat es in seiner jungen Phase ja vorgemacht. Dieser Mann stellt nun seit einigen Jahren den Superagenten 007 so echt dar, dass ich ihm das ohne jeden Zweifel abkaufen konnte. Ich sah wieder Multitasking, den Minority Report auf DVD und den Bond auf Premiere. Der Bond überzeugten mich diesmal mehr. Auch das Bondgirl, Hale Berry, war diesmal erfrischend anders. Sie war keiner der üblichen Kleiderständer, die für James Bond nur Schmuck und Beiwerk sind, sondern sie war sogar in die Handlung eingebunden und damit schwer in Action. Das einzige Manko bei den letzten Bondfilmen sind die Bösewichter und Gegner von Bond. So überzeugend böse spielende Gegner, wie dereinst ein Gerd Fröbe und ein Klaus Maria Brandauer sind wohl solche Mangelware geworden, das man sie immer mehr durch Hightech Waffen ersetzt, die dem guten Bond zuschaffen machen. Im aktuellen Bond, „Stirb an einem anderen Tag“, ist es ein Gesichtsoperierter(!) Nordkoreaner, der die Welt wieder mal mittels Satteliten und Energiestrahl knechten will. Irgendwie kommt auch das mir bekannt vor. Schreibt Ian Fleming schon bei sich selbst ab? wie auch immer, James Bond rutscht von einer bösen Lage in die Nächste und ganz Bond kann er sich selbstredend daraus auch mit viel Hightech und Schläue befreien. Ein echter Bond eben. Der Mangel, den diese Hightech Waffen kaschieren, wird auch immer dann zur Augenweide, wenn man sehen darf, wie Bond sie bekämpft. Nur ist der Bondsong von Madonna ein ganz übler Ohrenbrecher und der bis jetzt schlechteste Bondsong überhaupt. Eines ist den Machern der Bond Filme besser gelungen, als der realen Welt. Man vermisst keinen Augenblick den kalten Krieg, der ja früher auch nur am Rande, aber immerhin Thema war und man merkt auch nicht, das James Bond nun schon im 40sten Jahr läuft. Sollte ich wirklich noch 80 werden müssen, dann hoffe ich, das ich kurz davor einen neuen Bond sehen werde und den letzten Auftritt von Mick Jagger. Der dürfte dann schlappe 100 sein. Nur so vital, wie beide sind, traue ich ihm und Brosnan das ohne weiteres zu!