About me
   Verfasstes
   Internetfamilie
   Fotos
   Friends
   Tiere
   Links
   Guestbook
   Diverse Bilder
Jobs in Massen

Wie ich gestern Abend auf VOX gesehen habe, gibt es sie noch, die großen und kleinen Firmen, die händeringend nach Facharbeitern suchen.
Einziger Haken daran, diese Firmen haben ihren Sitz in Norwegen, also nicht unbedingt um die Ecke. Nur man sollte die Landessprache beherrschen, aber wer sie nicht kann, dem wird sie auf Kosten des norwegischen Arbeitgebers in einem Intensivkurs gerne beigebracht.
Die Norweger wollen auch keine 20jährigen mit 30 Jahren Berufserfahrung, wie einige deutsche Firmen, sondern ihnen reichen gute Facharbeiter völlig.
Sie müssen nur wollen und entsprechend mobil und flexibel sein. Man bekommt sogar eine Firmenwohnung gestellt, wie VOX am Beispiel eines 21 jährigen KfZ Mechanikers aus Sachsen zeigte, der den großen Schritt nach Skandinavien gegangen ist und nun Wohnsitz und Arbeit in Norwegen hat. Dieser junge Mann zumindest ist begeistert, dass er diesen großen Schritt gewagt hat und seine neuen norwegischen Kollegen freuen sich mit ihm.
Es ist ja nicht nur eine Firma in Norwegen, die gut ausgebildete Arbeiter aus Deutschland Sucht, nur das deutsche Arbeitsamt, oder neuerdings die Bundesagentur für Arbeit ist die übliche deutsche Behörde, die Steine in den Weg legt.
Nur wenn ein Facharbeiter erst einmal mit einer norwegischen Firma in Kontakt getreten und die interessiert an ihm ist, übernimmt meist auch die Firma den Stress mit den deutschen Behörden, also auch den mit der unwilligen Arbeitsagentur.
Es ist natürlich völlig klar, dass sich auf diese Art nicht das Problem mit den fünf Millionen Arbeitslosen in Deutschland lösen lässt, aber wer in diesem Weg als eine Chance für sich und sein weiteres Leben sieht, der sollte doch dazu ermutigt werden, anstatt ihm noch bürokratische Steine in den Weg zu legen.
Denn wer mal genauer darüber nachdenkt, der kommt zu dem Schluss, dass es in Deutschland auf absehbare Zeit keine spürbare Besserung auf dem Arbeitsmarkt geben wird. Die norwegischen Firmen weichen jedenfalls auch aus auf Polen und holen sich da ihre Leute, wenn es ihnen die deutschen Bürokraten zu viele gesetzliche Steine in den Weg legen.
Denn völlig egal, welcher Kegelverein nun ab Ende 2006 den Kanzler stellen wird, auf dem deutschen Arbeitsmarkt wird es weiter so unerfreulich kalt bleiben und eine Änderung ist nicht in Sicht.
Egal ob nun mit einer Kanzlerin und Hartz XIV, oder weiter mit Kanzler Schröder mit einer Agenda 2050!
Wäre ich 25 Jahre jünger und stände vor dieser Wahl, ich würde meine Siebensachen packen und ins nächstbeste Ausland flüchten, wenn da Arbeit auf mich warten würde. Es müssen ja nicht immer die USA, Australien oder Kanada sein. Bezahlte Arbeit in Europa hat auch seine Reize und ein bezahlter Job ist ein bezahlter Job.