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Johnny English

Jeder, der in diesen Film geht, weiß von vornherein, das er eine James Bond Persiflage mit Rowan Atkinson sein soll.
Ich bin kein Fan von Persiflagen, außer sie wurden von Monthy Python gemacht. „Das Leben des Brian“ garantiert herzhafte und ehrliche Lacher.
Bei Rowan Atkinson erwarte ich außer Grimassenschneiden und Katastrophen auslösen eigentlich nichts. Zumal die Bondfilme seit Sean Conery die schöne Eigenschaft haben, sich sowieso nicht allzu ernst zu nehmen. Daran hat sich auch bis Pierce Brosnan nicht viel geändert. Wie soll Rowan Atkinson also etwas veralbern können, was sich selbst Pausenlos auf die Schippe nimmt? Ich sparte mir also das Geld und den Weg ins Kino und forschte im Internet nach „Johnny English“. Ich wurde belohnt, bzw. bestraft für meine Mühe und fand tatsächlich diesen Film.
Es war, wie ich befürchtet habe. Atkinson, eigentlich ein Britischer Bürohengst beim britischen Geheimdienst, ist der Auslöser einer Katastrophe, die allen Agenten außer ihm das Leben kostet. Plötzlich ist er dann der Superagent, der Britannien aus einer Not helfen soll. Er tut es wie immer, Grimassenschneidend und linkisch, das zumindest ich ihm schon nach 10 Minuten einen Filmtod an den Hals und ins Drehbuch Wünsche.
Ich bin ganz zufrieden, dass ich mir dieses Machwerk aus dem Internet geholt habe und nicht dafür ins Kino gelatscht bin. Ich hätte jeden Schritt bereut. Nach weiteren 10 Minuten hab ich von seinem Geschwafel die Nase voll und mache aus. Richtig, ich kritisiere hier einen Film, den ich nicht einmal halb gesehen habe. Allerdings gibt es Filme, da braucht man das gar nicht. "Johnny English" ist ein solcher.
Bei Parodien liegt es in der Natur der Sache, dass man darüber auch lachen kann. nur das genau bleibt einem im Halse stecken. Die vielen Anspielungen auf James Bond sind absolut überflüssig bei einer James Bond Parodie. Das hätte Irgendwer der Verleihfirma „Studio Canal“ vielleicht vorher sagen sollen.
Wer Regie führt in diesem Streifen weiß ich nicht und es interessiert mich auch nicht. Rowan Atkinson mag zwar einen mäßig lustigen Mr. Bean geben, aber bei einer Bondparodie ist er hoffnungslos überfordert. Vielleicht liegt es auch an mir. Ich bin wahrscheinlich auch mittlerweile zu alt, um diese Art Humor zu verstehen und ihn komisch zu finden. Nur damit kann ich leben und lasse alle Möglichkeiten offen.