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Kampf um den Futtertrog

Der größte Nachteil an einem Regierungswechsel ist immer der, dass alle bisher mehr oder weniger gut besetzten Ämter und Posten nun auf einmal neu besetzt werden müssen und die in Frage kommenden Politiker das Hauen und Stechen anfangen, als ginge es um den Nachtisch bei der Schulspeisung.
Koalitionsverhandlung wird diese höchst unproduktive Zeremonie von allen Beteiligten ganz gerne genannt, denn mit diesem geselligen Beisammensein von überbezahlten Politikern ist ja noch kein Problem dieses Staates gelöst.
Das zu regierende Volk bekommt dann nur den Eindruck, es geht nicht um die zu lösenden Probleme, sondern nur darum, wer was macht und dazu welches Amt bekleiden will.
Sie benehmen sich wie die Wildsauen im Wald am Futtertrog des Jägers. Bei diesen Koalitionsverhandlungen beweist sich dann auch die Kompetenz und das Durchsetzungsvermögen des jeweiligen Regierungschefs, denn wenn er kompetent genug ist und Durchsetzungsvermögen hätte, sagt er einfach an, wer in Zukunft nun was wird und welches Amt bekleiden darf.
Das Volk kommt sich so auf jeden Fall veralbert vor. Bei den Kanzlern Kohl und Schröder hatte man den Eindruck, dass es dort die Posten nur auf Ansage gab und das war und wäre auch nur vernünftig, denn Qualifikationen scheinen ohnehin keine Voraussetzung mehr zu sein, denn Darth Stoiber war in einem früheren Leben mal Anwalt und alleine ein paar juristische Kenntnisse scheinen heute auszureichen, um damit Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland werden zu können und nicht etwa Justizminister. Aber bei einer künftigen Kanzlerin, die auch als Umwelt und Familienministerin nicht sonderlich gut aufgefallen ist, kann man eigentlich auch nichts anderes, als einen politischen Eiertanz erwarten.
Wie die Grünen schon feststellten, geht es bei der neuen, Unionsgeführten Regierung nicht darum, „Was wird?“ Sondern in erster Hinsicht darum, „Wer wird was?“ So kann man erst einmal festhalten, dass eine Kanzlerin Merkel nicht durch besondere Führungsstärke auffällt, wenn sie nun schon seit 18. September an einer Regierung herumwerkelt. Die Minister von Kanzler Schröder hätte es alle schon gegeben und auch die der Grünen hätten ihre Posten schon gehabt.
Aber nun will auch eine CSU ihre Häppchen von der Macht und die CDU muss sowieso bedient werden. Dazu nun noch ein paar Pöstchen für die ebenfalls beteiligte SPD und schon sind alle mitregierenden Akteure beschäftigt, ohne allzu konstruktiv sein zu müssen. Diese Art von Konzeptlosigkeit und unsinniger Zeitverschwendung bei hochbezahlten Politikern scheint ein Markenzeichen der Regierung Merkel zu werden. Eine Alternative gäbe es ja. wenn Frau Merkel und ihre Gang schon die alten Werte vertreten wollen, können sie es bei der Bildung einer Regierung ganz einfach mal mit den ganz alten Werten versuchen und ein Turnier ansetzen, bei dem sich alle beteiligen müssen, die einen Posten als Minister oder Ähnliches haben wollen und dann entscheidet die körperliche Auslese über den Posten, den der Sieger bekommt.
Leute wie Wolfgang Schäuble, die körperlich nicht ganz so fit sind, könnten dabei ja in einer gesonderten Disziplin oder gegen Frauen antreten. In Frage würden da Hallenhalma oder auch Mikado kommen, denn zwei Hände hat er ja noch.
Als Minister muss er sich dann ja auch beweisen können, denn nur grantige Reden schwingen, dass ist nichts, was dieses Land wieder vorwärts bringen könnte. Nun sind endlich Taten gefragt. Ich für meinen Teil vermisse die funktionierende Regierung Schröder jedenfalls jetzt schon. Wie soll das erst werden, wenn die Regierung Merkel doch länger hält, aber die Probleme nicht weniger werden?
Eine Frage, die ich weder beantworten kann, noch möchte, denn es war ja ihr Wunsch unbedingt Kanzlerin zu werden und nicht meiner. Nun muss sie beweisen, wie sie erst einmal die Wildsauen am Futtertrog in den Griff bekommt und dann vielleicht mal das Land.

Wer dazu eine Meinung hat und die unbedingt auch loswerden will, der klickt bitte Hier