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Kanzlervergleiche

Zu Beginn ein paar biographische Daten zu Willy Brandt, dieses großen Deutschen, der durch seine Entspannungspolitik, die 1969 mit dem "Wandel durch Annäherung" ihren Höhepunkt hatte:
„Willy Brandt wurde am 18. Dezember 1913 als Herbert Karl Frahm in Lübeck geboren. Seine Mutter, eine Verkäuferin, war zu diesem Zeitpunkt 19 Jahre alt. Schon im Alter von 16 Jahren trat er der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ) bei. Wenig später trat er in die SPD ein, wechselte aber schon 1931 zur Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP), die sich von der SPD abgespalten hatte, und wurde der Vorsitzende ihrer Jugendorganisation in Lübeck. Als Reaktion auf die Machtübernahme der Nationalsozialisten ging die SAP in den Untergrund. Frahm nahm den Tarnnamen Willy Brandt an und konnte im April 1933 von Travemünde aus zunächst nach Dänemark und danach weiter nach Norwegen fliehen. In Oslo arbeitete er als Journalist und engagierte sich weiter politisch. 1936 hielt er sich für mehrere Monate verdeckt bei einer SAP-Widerstandsgruppe in Berlin auf. 1937, während des Spanischen Bürgerkrieges, ging es als Verbindungsmann der SAP-Auslandszeitung nach Barcelona, im darauf folgenden Jahr wurde ihm von den NS-Machthabern die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen. Nach dem Kriegsende 1945 ging er zunächst zurück nach Oslo, reiste aber schon im Oktober nach Deutschland und berichtete über die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse für norwegische Zeitungen. Mit einem norwegischen Diplomatenpass kam Brandt Ende 1946 nach Berlin, um als Presseattaché der norwegischen Militärmission zu arbeiten. Ende 1947 verzichtete er auf die norwegische Staatsangehörigkeit und ließ sich unter dem Namen Willy Brandt in Deutschland wiedereinbürgern.
Nach dem Tod von Otto Suhr wurde Willy Brandt am 3. Oktober 1957 Regierender Bürgermeister, seit Januar 1958 (und bis 1963) war er zusätzlich Landesvorsitzender der Berliner SPD. In Brandts Amtszeit fielen unter anderem das Chruschtschow-Ultimatum von 1958, der Mauerbau von 1961 und die Kuba-Krise von 1962. Den sowjetischen Expansionsbestrebungen stellte er sich entschlossen entgegen. Zugleich gelang es ihm, die Konfrontation mit einer "Politik der kleinen Schritte" zu entschärfen, deren erstes spürbares Resultat das Passierscheinabkommen vom Dezember 1963 war. Willy Brandt verließ Berlin, um als Vizekanzler und Außenminister Mitglied der Bundesregierung zu werden. Aus den Bundestagswahlen 1969 ging die SPD als Gewinner hervor, und Willy Brandt wurde Bundeskanzler in einer SPD/FDP-Koalition. Er konnte nun seine als Regierender Bürgermeister begonnene Ostpolitik gestalten. "Wandel durch Annäherung" hieß das Prinzip. Im Dezember 1970 wurde er Berliner Ehrenbürger, drei Monate nach der Unterzeichnung des Viermächteabkommens über Berlin im September 1971 nahm er in Oslo den ihm für seine Entspannungspolitik zuerkannten Friedensnobelpreis entgegen. Im Mai 1974 trat Willy Brandt als Bundeskanzler zurück, nachdem ein enger Mitarbeiter, der später so genannte Kanzlerspion Günter Gulliaume als DDR-Spion enttarnt worden war. Der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 und die Wiedergewinnung der deutschen Einheit war für Willy Brandt eine späte Bestätigung seiner Politik. Von ihm stammt der berühmt gewordenen Satz. "Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört." Willy Brandt erlag am 8. Oktober 1992 in Unkel bei Bonn einem Krebsleiden.“

Willy Brandt hatte also gegen die Nazis gekämpft, war ein Weltbürger und Europäer ersten Ranges, vor dem auch ein Helmut Kohl einen großen Respekt hatte. Er sagte über Willy Brandt:

„Die Brandtsche Ostpolitik war eine der Voraussetzungen für die spätere Chance, die deutsche Einheit wiederherzustellen. Das habe ich später erkannt, und darüber habe ich mit Willy Brandt vor seinem Tod oft gesprochen“

Soweit also Helmut Kohl über den größten Kanzler der Deutschen überhaupt. Nun gibt es aber relativ junge Leute, die wie bluerisk, mit ihren 27 hart an Willy Brandt vorbeigeschrammt sind und absolut keine Ahnung haben, über welche menschliche Größe sie da eigentlich reden. Von daher haben sie auch kein Problem damit, den miesen Neonazi Michael Kühnen zu zitieren, wenn sie über Willy Brandt reden. Ich hatte noch das Glück, den großen Deutschen 1990 auf einem Parteitag der SPD in Berlin persönlich kennen zu lernen und mir einen Eindruck zu machen. Dieser große Deutsche war ein ruhiger und bescheidener Mensch, der das Wohl der Allgemeinheit immer über sein eigenes gesetzt hat. Er hätte 1974 ja auch Kanzler bleiben können, aber er war der Meinung, dass sein Volk unmöglich einem Kanzler trauen könnte, der mit der Stasi Umgang hatte.
Kohl kannte diese Scheu 1989 nicht, als er dem Stasioffizier und Devisenbeschaffer der SED, dem Stasioberst Alexander Schalk-Golodkowski in Bayern nicht nur Asyl und Unterschlupf gewährte, sondern ihn sogar mit einem Haus am Tegernsee und einer fetten Rente versorgte. Auch Helmut Schmidt gab sich zwar große Mühe, aber er kam nie aus dem großen Schatten seines Vorgängers heraus und war auch nicht annähernd so beliebt beim Volk.
Wenn nun aber dieser bekennende 27jährige Rechte auf dem Weg zum Neonazi Willy Brandt noch 2005 einen „Volksverräter“ nennt und ihm „Geltungssucht“ andichtet, dann ist das nicht nur ein Zitat von Michael Kühnen, sondern das ist dann schon ein akuter politischer Autismus!
Was soll man auch anderes von einem jungen Mann erwarten, der noch mit seinen stolzen 27 Jahren im Hotel Mama wohnt, Frauen und Partys hasst und sich ansonsten im Internet versteckt auch anderes erwarten? Richtig, Nichts!
Er wird weiter in seinem Dorf leben, die Wahrheit und sämtliche Tatsachen ignorieren und weiter den Rest der Welt hassen. Wird sicher ein erfülltes Leben werden.
Was die deutschen Kanzler angeht, so hat und wird es nach Willy Brandt keinen besseren mehr geben. Kohl mühte sich ab, unbedingt ein Einheitskanzler zu werden und gab dafür ein Vermögen aus. Schröder übt sich seitdem auch nur in Schadensbegrenzung und auch mit jedem anderen Kanzler wird es nur noch weiter abwärts gehen mit Deutschland.