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Karriere mit der FDJ

Da soll noch mal einer sagen, die FDJ, die ehemalige Jugendorganisation der SED bietet keine Karrieremöglichkeiten.
Mit Angela Merkel brachte die FDJ nach Egon Krenz, der für einen Atemzug lang 1989 Staats und Regierungschef der DDR gewesen ist, jetzt, quasi post mortem den zweiten und diesmal sogar gesamtdeutschen Regierungschef hervor. Sie ist im Volk zwar ähnlich beliebt wie Egon Krenz, aber dafür gleich die erste Bundeskanzlerin von ganz Deutschland.
So richtig gerne hatte sie aber nicht einmal der Bundestag, denn es gab immerhin 202 Gegenstimmen und vorneweg die enttäuschte FDP, die noch immer damit zu kämpfen hätte, dass erst der Wähler und dann die CDU der gelben Freiheitspartei nicht mit an die Macht und damit wieder an die gefüllten Futtertröge der Regierung geholt hat.
Der Rest der Opposition versteht sich von selbst und nimmt diese Rolle auch entsprechend ernster. Die ehemalige FDJ-Sekretärin Merkel hat nicht denselben Fehler gemacht, wie ihre Vorgänger und hat dem Wähler weder wahlweise „Blühende Landschaften“ oder die „Halbierung der Arbeitslosigkeit“ versprochen. Sie hat eigentlich gar nichts versprochen, außer, das die Arbeitslosigkeit bei ihr Thema Nummer Eins sein werde.
Nur hat es das irgendwie umsonst, weil es das Thema von 4,5 Millionen Menschen in Deutschland ist und es nicht in der Macht einer Kanzlerin liegt, daran etwas zu ändern, denn die Arbeit verteilt in Deutschland noch immer die Wirtschaft und die zeigt sich im Augenblick eher etwas sperrig bei dem Thema und vernichtet sogar, trotz positiver Bilanzen ganz munter weiter Arbeitsplätze. Frau Merkel wollte also einfach nur an die Macht. Nun geht ja der Volksmund nicht ganz unzutreffend davon aus, dass einige charakterschwache Menschen große Autos, große Kanonen und die Gier nach Macht dazu benutzen, um einige körperliche Defizite vor der Welt ausgleichen zu wollen. ich weiß nicht, ob da was dran ist, aber als ich noch in der DDR in der Schule war, haben sich normale Menschen nicht darum gerissen, auch noch FDJ-Sekretär oder FDJ-Sekretärin der Klasse zu sein. Obwohl das in meiner Klasse auch anders war, denn da musste die hübsche Ina, die mir eine Zeit lang auch sehr zugetan war, den Job der FDJ-Sekretärin übernehmen, weil ihre Eltern als stramme Parteimitglieder der SED so wollten. In den Nachbarklassen und später in der Lehre war das gravierend anders, denn da rissen sich nur die Gesichtsfünfen um solche Jobs, die meist auch charakterlich ziemlich zu Fuß waren, denn sie strebten meist auch eine Karriere in der DDR an. Was nun die Defizite von Frau Kanzlerin Merkel angeht, wie man sie ja nun schimpfen muss, kann ich mich dazu nicht äußern, denn sie ist überhaupt nicht mein Typ und als Frau wäre sie sogar mir dann zu hässlich, wenn ich im Vollsuff wäre, denn ich glaube einfach nicht, dass es soviel Alkohol überhaupt gibt.
Politisch ist sie ja ohnehin nicht meine Wellenlänge, schon weil ich Seiteneinsteiger, die ohne eine nennenswerte eigene Leistung nach oben gepusht werden ganz einfach nicht ausstehen kann. Ich hab wohl zu lange und zu hart gearbeitet, dass ich mir dieses Urteil erlauben kann und als Umwelt und danach Familienministerin von Kanzler Kohls Gnaden hat ja Frau Merkel auch keine sichtbaren Spuren hinterlassen. Man hat also jeden Grund für gesundes Misstrauen. Wenn man die Namen ihrer Minister denn überhaupt kennt, dann meist nur mit einem schlechten Ruf und schlechten Vorzeichen, wie Bspw. bei der neuen Bildungsministerin Schavan, die bei den, bis jetzt von ihr betroffenen Studenten dann doch eher den Ruf eines kaltherzigen Holzfällers genießt, als den einer fürsorglichen Ministerin. Die ganze Regierung ist mehr zum sparen angetreten, anstatt zum regieren. Erstaunlicherweise braucht aber selbst die Union mit ihrem direkten Draht zum Schöpfer auch recht irdisches, ganz profanes Geld zum Regieren. Da man aber vergessen hat, den Zauberer Merlin in die Regierung zu holen, der ja aus Blei bekanntlich Gold machen konnte und auch beim Magier Copperfield nicht nachgefragt hatte, lautet die gängige Sportart der Regierung Merkel ganz einfach:
„Wie hole ich dem Bürger das letzte Geld aus der Tasche und verkaufe ihm das dann noch als Fortschritt?“
Wie man das am Besten macht, haben Schröder und Ministerin Schmidt ja bei der letzten Gesundheitsreform gezeigt und von solchen Profis in Sachen ungebremster Marktwirtschaft kann dann auch die FDJ-Sekretärin Merkel noch etwas lernen. So hat sie Ulla Schmidt auch gleich von Schröder übernommen und die droht auch schon mit der nächsten spannenden Gesundheitsreform, die dem Volk ans Eingemachte und Angesparte geht. Der nunmehrige Altkanzler Schröder entspannt derweil beim Fußball und genießt das Leben als gut versorgter Politrentner und lacht sich dabei sicher in das eine oder andere Fäustchen, aber die Frau wollte es ja unbedingt so. Ob, wie und vor allem, wie lange sie diesen Job hat, liegt nicht zuletzt auch an ihrem Kabinett aus der großen Koalition und genau da kann die Falle warten, denn Streit ist schon in der Konfiguration dieser wackligen Regierung eingebaut. 1969 war es ja ähnlich. Nur ist die Personaldecke heute sehr viel dünner, so wie Angela Merkel und Franz Müntefering um sich gebissen haben auf dem Weg an die Macht. Einzig Matthias Platzeck von der SPD strahlt noch eine gewisse jugendliche Frische und politische Unverbrauchtheit aus, ohne dafür Millionen für Facelifting und Hairstyling ausgeben zu müssen.

Für die, hier leider üblichen anonymen Wut und Belehrungsausbrüche, anonyme Beschimpfungen durch Mutanten, Idioten, also peinlichen Nenschen und Mantelkindern, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, oder auch nur für Kommentare, bitte hier klicken!