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Katastrophe für Zwischendurch

Wer Katastrophenfilme mag, die sich nicht immer so knechtig an Logik und Physik halten, der ist mit „Dante’s Peak“ von Roger Donaldson 1996 mit Pierce Brosnan und Linda Hamilton in den Hauptrollen ganz gut bedient. Der Plot von Prisma-Online kurz angerissen:



Der Vulkanologe Harry Dalton geht in der idyllischen Kleinstadt Dante’s Peak seismographischen Unregelmäßigkeiten im nahe gelegenen Vulkan auf den Grund. Seine Untersuchungen zeigen, dass der Berg kurz vor einem Ausbruch steht. Doch zunächst will niemand seinen Daten glauben. Erst als es ihm gelingt, die Bürgermeisterin von Dante’s Peak von der bevorstehenden Katastrophe zu überzeugen, werden erste Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet. Doch es ist bereits zu spät: Der Vulkan bricht aus, und das Chaos bricht über Dante’s Peak herein...


Pierce Brosnan war eben nicht immer nur der smarte James Bond und Linda Hamilton hat auch nicht immer irgendwelche Terminatoren gejagt. Brosnan ist hier ein eifriger Vulkanologe und Linda Hamilton gibt die rührige Bürgermeisterin von Dante’s Peak.
So beginnt der Film auch relativ harmlos mit einer Feier im Städtchen Dante’s Peak, während zur gleichen Zeit ein paar Teenager in einer heißen Quelle vor der Stadt effektvoll gekocht werden.
Dante’s Peak ist wie einst Pompeji auch an einen erloschen geglaubten Vulkan gebaut worden und der hat gerade wieder Schluckauf bekommen. Natürlich ist Harry Dalton der Einzige, der von der bevorstehenden Katastrophe weiß und auch davor warnt, denn die Geologen vor Ort können nichts Unnormales erkennen.
Als allerdings der Berg anfängt Feuer und Asche zu spucken, kommt die Erkenntnis, wie immer zu spät und die Stadt ist schon auf einer panischen Flucht. Gerade da ging die Logik etwas baden, denn eine Bürgermeisterin, die im Fernsehen den bevorstehenden Ausbruch des städtischen Vulkan verkündet und ihre Bürger ins Rathaus einlädt, um mit den Leuten die Einzelheiten einer geordneten Flucht zu erörtern, darf davon ausgehen, dass die so informierten Bürger den Teufel tun werden und ganz einfach ungeordnet flüchten.
Der Film ist ja auch kein cineastisches Highlight, sonder nur die hausgemachte Katastrophe für Zwischendurch, die auch einige optische Mängel aufzuweisen hat, wie z.B. eine Stadt, die im Ascheregen aussieht wie von Playmobil oder Lego. Wer allerdings auch Bruce Willis abkauft, dass er in „Armageddon“ ein Spaceshuttle auf einem Asteroiden landen kann, der die Erde bedroht, der kann auch darüber hinwegsehen. Pierce Brosnan und seine Fans sind allerdings mit James Bond auf jeden Fall besser bedient.
Für Kommentarwütige