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Kirchengeburtstag

pfingsten_klein

Es geht um Pfingsten und das Fest geht mir schon seit Jahren auf den Kranz, denn Pfingsten wird ja der Geburtstag der Kirche gefeiert, wie es sogar in der Wikipedia steht:



Das Pfingstfest, auch bezeichnet als „Geburtstag der Kirche“, ist durch besondere religiöse Feiern geprägt. Es ist sowohl ein eigenes kirchliches Fest, an dem das - von Jesus angekündigte - Kommen des Heiligen Geistes gefeiert wird, als auch zugleich der feierliche Abschluss der Osterzeit. Nach dem christlichen Glauben empfängt auch heute noch jeder wahrhaft gläubige Christ den Heiligen Geist und wird dadurch "wiedergeboren". Jeder Christ ist nach dem Neuen Testament demnach ein "Tempel des Heiligen Geistes". Der Pfingstmontag wurde in einigen Ländern als zweiter Feiertag und Rest der ehemaligen Pfingstoktav beibehalten, zählt aber (nach heutiger römisch-katholischer Ordnung) liturgisch nicht mehr zur Osterzeit, sondern bereits zum Jahreskreis.


An und für sich bin ich nicht der Mensch, der eine Geburtstagsfeier, egal von wem, auslässt. Nur das Geburtstagskind Kirche hat den Sinn eines Geburtstags selbst nach über 2000 Jahren noch nicht so recht durchschaut, denn bei der Kirche haben Geburtstage grundsätzlich mit Fasten, innerer Einkehr oder einer anderen Enthaltsamkeit zu tun und alles Weitere gilt sofort als Sünde. Kein anderer feiert seinen Geburtstag so lustlos, wie die katholische Kirche.
Folgerichtig verrammelt auch der Handel seine Läden und man muss Tage und Wochen vorher das Zubehör für die Feier einkaufen.
Ein ziemlich bezeichnendes Fest für diese freudlosen katholischen Christen, denn andere Religionen feiern ihre Feste vernünftig und mit einem Lachen, die Christen verfallen in Trauer und Schwermut und das christliche Fernsehen beglückt seine Zuschauer mit Dramen und ähnlich erheiternden Sendungen zum Pfingstfest, als wäre dieser Jesus glatt noch einmal an ein Kreuz gepinnt worden und die Welt müsste noch einmal trauern.
Dieses Pfingstfest gab es auch schon in der heidnischen DDR als Feiertag, aber da wurde, je nach Arbeit, eben nur frei gemacht, in die Kirche ging kaum einer und auch der ganze christliche Mumpitz fiel weg.
Mich betraf das ohnehin nicht, weil ein Theater keine Feiertage kennt und schon gar keine christlichen.
Im Gegenteil, an solchen Tagen hatte ich am Meisten zu tun, weil da die Leute Zeit für die Kultur hatten. Nun bin ich, wie 4,5 Millionen andere Deutsche auch, jeden Tag zuhause und erkenne solche Feiertage hauptsächlich am schlechten Fernsehprogramm und an den geschlossenen Läden. Ich bin allerdings noch immer ein Heide und noch immer von diesen staatlich(!) verordneten christlichen Auszeiten genervt.
Wie gesagt, gegen das Feiern an sich habe ich nun wirklich nichts, aber das herunterleiern von alten Texten, die gerne mal 2000 Jahre alt und auf Latein sind, kann einen normalen Menschen, der solche Science Fiction nicht zum Leben benötigt, dann schon recht heftig nerven, kann ich unmöglich unter Feiern verbuchen, sondern eher unter verordneter Trauer.
Allerdings lasse ich mir Trauer nicht verordnen. Ganz abgesehen davon kann sich kein Mensch soviel Horrorfilme leisten, um diese sämtlichen christlichen Feiertage auch nur ansatzweise zu kompensieren. Ich zumindest kann es nicht. Aber abgesehen davon, ist jeder Feiertag pures Gift für den Binnenkonsum und das sollte selbst die hochchristliche Kanzlerin wissen. Soll doch Ben 16 mit seinem Volk im Vatikan seinen Kram alleine feiern und büßen.

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