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Krieg der Fresstempel

Der Filmemacher Morgan Spurlock sprang auf den Zug des Michael Moore auf und machte mit „Super Size me“eine Dokumentation über die Ess, oder besser die Fressgewohnheiten der Amerikaner von Heute.
Im Blick hatte er dabei ganz besonders die Fresstempel der Marke McDonalds, Burgerking und Co. diesen Krieg allerdings haben die Amis und ihr McDonalds schon ganz leise gewonnen, denn es gibt weltweit genauso viel Filialen von McDonalds, wie Spanien Einwohner hat. In Amerika gibt es sogar McDonalds in Krankenhäusern.
Auf die Art ist der Weg bei der Herzattacke nach dem Überfressen dann wenigstens recht kurz. Morgan Spurlock geht allerdings etwas weiter als Michael Moore und machte einen 30 Tage Selbstversuch unter der Aufsicht von gleich drei Ärzten.
Die einzig existierenden Kinderspielplätze in den USA gibt es in den Fastfood Fresstempeln und Sport als Pflichtfach gibt es nur noch in einer einzigen Schule in Illinois.
So wundert es keinen, dass diese, meist übergewichtigen, Kinder auf den ihnen gezeigten Bildern nur die Werbefiguren Wendys und Ronald McDonald wirklich und auf Anhieb erkennen und doch tatsächlich das Bild von Jesus für eines von Georg Bush halten.
Der erste Tag der „Fastfood-Diät“ des Morgan Spurlock endete folgerichtig auch mit einem großen kotzen aus dem Auto und dann beginnt eine Tour des Leidens durch alle Bundesstaaten und deren Fresstempel und man bekommt viel erschreckende Bilder von fetten Amis und deren fetten Kindern zu sehen. An Michael Moore reicht das ganze Werk natürlich nicht heran, aber es ist schon interessant, mit welchen Wertvorstellungen die Amerikaner die restliche Welt beglücken. Nun ja auch wieder im Irak.
Wer wissen will, Wie viel Morgan Spurlock in 30 Tagen zugenommen und ob und welche anderen Beschwerden er sich noch so geholt hat, sollte sich den Film ansehen. Meine Scheu vor amerikanischem Fastfood und der Lebensweise da generell ist jedenfalls noch größer geworden, als 1998, wo ich vor Ort in einem Diner das tatsächliche Vertilgen von Burgern beobachtet hab, als eine junge Farbige in San Francisco sich innerhalb 30 Minuten sage und schreibe 28 Burger in die dicke Kieme gestopft hat!
Ein sehenswerter Film, aber wer ihn kaufen will, dem rate ich zum Abwarten, denn solche Filme werden in der Regel noch sehr viel billiger.
Meine Wertung wäre 7/10. ich hatte es nur wieder eilig gehabt.
Von den Amerikanern etwas über das Essen lernen, das ist als ob man sich von Buddha, einem 600 Pfund schwerem Fettsack etwas über Selbstdisziplin erzählen lässt!