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Machtspielchen

Nunmehr 16 Tage ist es her, seit das Volk aufgerufen war, die Marionetten in der Berliner Regierung neu aufzustellen und es gibt doch tatsächlich noch immer keine neue Regierung in Berlin, denn die gewählten politischen Laiendarsteller fühlen sich samt und sonders als Sieger und benehmen sich entsprechend.
Seit dem 19. September, dem Tag nach der Wahl spielen die Politiker das, beim Volk sehr beliebte Beamten-Mikado: Wer sich zuerst bewegt, hat verloren. Da sich nun aber auch alle für die Sieger dieser Wahl halten und das auch ununterbrochen den Medien erzählen, bewegt sich auch fast nichts. Frau Merkel, der der ehrgeizige und Machtgeile Kanzler Azubi von der Union will um jeden Preis und vor allem ohne Schröder in dessen bisheriges Amt will. Dem dämmert es langsam, das an Merkel und ihrer Union nun langsam kein Weg vorbei geht.
Nun hat er die SPD so langsam darauf eingerichtet, mit der Union von Frau Merkel mindestens vier Jahre zu kopulieren oder besser zu koalieren, wie dieser politische Beischlaf bei den Betreffenden verharmlosend bezeichnet wird. Die Aera Schröder ist definitiv zu Ende und nun will uns eine Kanzlerin Merkel als politischer Schluckauf ein paar Jahre beglücken und dann mit ihrer Union wahrscheinlich abstürzen.
Denn wer in über zwei Wochen keine Regierung zusammen bekommen kann, der dürfte an den wahren Problemen dieses Landes erst Recht und mit Pauken und Trompeten scheitern. Während also Frau Merkel von nackter Machtgier getrieben, dann auch kein Rezept zur Lösung der Probleme bieten kann, hat sich ein Hauptbestandteil von Rot/Grün schon leise lachend in die politische Rente verabschiedet.
Joschka Fischer lässt dann Dich lieber die Anderen sich wie die Schakale um die Beute streiten. Er hat einen guten Job gemacht und kann sich zufrieden zurücklehnen. Denn egal wer sein Nachfolger wird, es dürfte im schwer fallen, das Loch, was Fischer als weltweit geachtete Person hinterlassen hat, auch nur annähernd so gut auszufüllen.
Bei Schröder sieht das schon etwas anders aus.
Auch er war im Ausland ein sehr geachteter Kanzler, aber die Probleme in Deutschland haben ihn überfordert und auch so einige Fallen gebaut. Er hat zwar sehr viel mehr Reformen in sieben Jahren durchgeboxt, als Kanzler Kohl in seinen 16, aber die Wenigsten haben ihm das gedankt.
Der Lohn des ewig unzufriedenen deutschen Volkes heißt nun Merkel, aber es ist fraglich, ob die überhaupt etwas zustande bekommt, so wie sie jetzt schon an der Regierungsbildung scheitert. Nur mit der Betonung ihres Sieges in den Medien nerven, das reicht höchstens für die Selbsthilfegruppe für Frauen mit Kanzlerneurosen, aber nicht für ein so wichtiges, politisches Amt.
Die üblichen Einsprüche bitte hier!