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Majestätsbeleidigung

Die mentalen Verwandten...


Nach längerer Pause nun mal etwas aktuelles und ansatzweise politisches:

Da Deutschland ja keine anderen Sorgen hat, die Rentner reich sind, es mehr Wohnungen gibt als benötigt, der allgemeine Wohlstand durch den Zauber einer Kanzlerin Merkel ausgebrochen ist, haben wir doch alle die Zeit, endlich mal über bösartige Satire reden, die einen türkischen Sultan so verletzt, dass er blutend in der Ecke liegt.
Weil ihm die 1800 Anzeigen im eigenen Land nicht reichen, versucht Sultan Erdogan es mal in Deutschland, wo ihm eine abhängige Kanzlerin sehr willig zu Diensten ist und ganz gerne die deutschen Grundrechte mit ihren klobigen Füßen tritt, denn die stören sie selbst auch schon länger.
Zu Erdogan:
Wer sich zu einer Hure ins Bett legt, der wacht auch neben einer Hure auf.
Diese Erfahrung musste im übertragenen Sinn nun auch Stiefmutter Merkel machen.
Denn nachdem sie von der gesamten EU auch wegen ihres saumäßigen Auftritts während der Finanzkrise bei den ärmeren Ländern und mit ihrer sprunghaften Flüchtlingspolitik den Finger gezeigt bekam, hatte sie für eine unanständige Menge Geld den türkischen Präsidenten, den Despoten Erdogan als Türsteher für Europa angeheuert.
Nur erwies sich der Preis höher als erwartet und bestand auf einmal nicht nur aus Geld und Beitrittsverhandlungen zur EU.
Da gab es im ZDF eine recht umstrittene und etwas geschmacklose Satire, die allerdings völlig aus dem erklärbaren Zusammenhang gerissen wurde, auf diesen Erdogan und auf einmal klopfte dieser mit absurden Forderungen an die deutsche Tür.
Nun hat aber Merkel ungefragt eine Wertung abgegeben und sogar in der Türkei anzurufen und das Werk von Böhmermann als schlecht, böse und verletzend bezeichnet, noch bevor sie danach gefragt wurde oder auch nur ein Richter dazu ein Urteil fällen konnte. Also hat sie quasi den bösen Stein gegen Böhmermann ins Rollen gebracht, noch bevor die Justiz im Spiel war und das war so falsch, wie es nur falsch sein konnte, denn es geht um kein, wie auch immer geartetes Gedicht, sondern um Freiheit von Meinung und Kunst in Deutschland.
Sie hat sich als Kanzlerin wählen lassen und nicht als oberste Kulturkritikerin der Deutschen, also stand ihr das gar nicht zu.
Sie hätte sich hinter den deutschen Künstler stellen müssen, aber der hielt ihr ja keine Flüchtlinge vom Hals, also stand sie nur beim Sultan und das ist für die Vertreterin der Deutschen ziemlich fatal, falsch und bescheuert.
Aber so ist Merkel eben.
Erdogan war es gewohnt, in seinem Land jeden wegen Majestätsbeleidigung wegzusperren, der auch nur falsch in seine Richtung atmete, in der Türkei deswegen schon über 1800 Anzeigen zu laufen hatte und nichts weniger fordert er nun auch von Deutschland.
Merkel ist nun in der Klemme, denn sie brauchte ja gerade diese harte Haltung, damit er ihr weitere Flüchtlinge vom Hals hält. Deswegen zögert Merkel auch da, wo jeder andere Bundeskanzler diese absurde Forderung nach kleinlicher Rache längst empört abgeschmettert hätte und gab ihr am Ende nach.
Ganz egal, wie diese Nummer nun ausgeht, Jan Böhmermann, der Schöpfer dieser Satire hat der aktuellen deutschen Politik den Spiegel vorgehalten und sie entlarvt.
Allein die Tatsache, dass ein paar Worte, ob nun gut oder schlecht gewählt, zu einem internationalen Politikum aufgeblasen werden konnten, beweist, über wie wenig echte Werte die betroffenen Politiker verfügen, denn es gibt nun wirklich echte Probleme zu lösen und nicht nur persönliche Befindlichkeiten.
Zumindest sollte man das meinen, aber Merkel scheint offenbar ganz froh, mit Erdogan jemanden gefunden zu haben, an genau der Meinungsfreiheit zu sägen, die sie als genauso lästig empfindet!

Man muss zu Böhmermanns Werk gar nichts sagen, denn es geht um die Freiheit von Satire und Kunst, unabhängig von den Inhalten!

Ein Link zur Solidarität mit Böhmermann von Hallervorden



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