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Mal wieder ein Fazit

Ich hab es nach sehr langer Zeit mal wieder bei und mit Nensch versucht. Eine kleine, nicht uninteressante Geschichte aus den Fingern gesogen und bei Nensch zur Wertung gestellt. Nensch ist eines de vielen Boards im Internet, aber man hält es dort für nicht weniger als das Beste. Dem Anschein nach einem Board für Menschen, die viel schreiben, dann aber auch nicht für alle, die das tun.
Aus dem einen Grund zieht es mich so an, wie es mich aus dem anderen abstößt. Man kann für viele verschiedene „Ressorts“ schreiben, wenn man möchte. Will man aber den Adelschlag der „Veröffentlichung“ erleben, also seinen Text in einem „Ressort“, oder gar der ersten, der so genannten „Titelseite“ erleben, gibt es nur zwei Ressorts für die man schreiben sollte. Fade Gedichte für das „Ressort“ „Lyrik und Prosa“, oder Seitenweise für „über Nensch“ mit Statistiken über das Tun und Treiben bei Nensch selbst für das Ressort „über Nensch“, also beides Sachen, die mir weder liegen, noch die ich gut heißen kann. Warum soll ich meine Gedanken krampfhaft in Reime quetschen, wo doch jede andere Form des Schreibens sehr viel unterhaltender ist?
Ich habe mit 14 das letzte mal Gedichte geschrieben und weil das schon damals in die Hose ging, hab ich’s auch wieder gelassen. Um irgendetwas um seiner selbst Willen anzuhimmeln, nur weil es gerne gesehen wird und man dafür Punkte machen kann, das hat man schon in der DDR von mir verlangt und da machte ich es auch nicht. Ich hatte eine Satire für das Ressort Medien angeboten, aber eine gute Geschichte ist bei Nensch ganz einfach zuwenig.
Da wird jede Geschichte behandelt wie ein toter Fisch. Sie wird zerlegt und zerbröselt und da verlangt man sogar von einer Satire eine „stimmige Struktur“. Eine Satire, die eigentlich nur böse sein soll. Nur wollte ich ja weder den Nobelpreis für Literatur oder auch nur den Pulitzerpreis, sondern nur eine kleine, recht lustige Geschichte bei Nensch „veröffentlicht“ haben. An solcher Ignoranz wären sogar ein Woody Allan und ein Ephraim Kishon gescheitert, welche Chancen habe da erst ich?
Für mich ist eine lustige Geschichte nur eine lustige Geschichte und das zeigt sich, wenn andere darüber lachen können. Ausgedruckt und auf meiner HP konnten andere darüber lachen, soweit ich weiß. Ich zieh mich bei Nensch wieder in das dortige „Tagebuch“ zurück, wie man dort den persönlichen Bereich nennt.
Zensur im eigentlichen Sinne gibt es dort nicht, aber GIGA ist ja überall, man hat eine ziemlich hinterfotzige Technik am Laufen, mit der einen jeder Depp knebeln kann, wenn ihm in einem meiner Kommentare auch nur ein Komma nicht gefällt. Die freiheitlich demokratische Grundordnung, wie sie im Grundgesetz steht, ist auch da nur eine Blase. Bei Nensch findet man auch das Fernsehen Mist und guckt kein solches. Wie abgehoben kann ein (ein)gebildeter Mensch denn eigentlich heute noch sein? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, bleibe ich noch etwas da, zumindest solange, bis mich die hinterhältige Technik wieder knebelt. Ach ja, große Angst hat man bei Nensch vor Emoticons, wie die Smileys da heißen. Man hat wohl deren Strahlung und deren langer Halbwertzeit und vor allem deren schädigenden Einfluss auf die Ozonschicht erkannt. Fügt man solcherlei Krebsgeschwüre auch nur unabsichtlich in einen Text ein, bekommt man die abenteuerlichsten Fehlermeldungen. Auch nicht weiterverwunderlich, das sich dort auch gerne der Bodensatz des einstigen GIGA wohlfühlt. Neben Simon, dem Ritter der CDU, auch noch eine einstige Jägerin virtueller Titel von GIGA, Namens Steffi, die ich leider auch persönlich kannte. Beide haben da zwar noch kein Wort von Wert geschrieben, aber Steffi passt zu Simon und beide passen zu Nensch.