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Massaker auf Verdacht

Irak Massaker
So richtig was gelernt haben die Amerikaner aus dem Vietnamkrieg aber nicht. Nach dem weltweit verurteilte Massaker von My Lai, hier ein Bericht der unabhängigen Wiener Zeitung:



Am 16. März 1968 verüben US-Soldaten ein Massaker an den Bewohnern des südvietnamesischen Dorfes My Lai. 504 Menschen, darunter zahlreiche Frauen, Kinder und Greise, werden brutal getötet. Die Soldaten der 11. Infanterie-Brigade unter Leitung des 24-jährigen Leutnants William Calley haben ursprünglich den Auftrag, das kleine Dorf einzunehmen und nach Guerillas zu durchsuchen. Die Amerikaner durchkämmen die Strohhütten und treiben, nachdem sie keine Vietcong-Angehörigen finden können, die Bauern zusammen. Die GIs beginnen, jüngere Frauen und Mädchen zu vergewaltigen, dann erschießen sie wahllos ihre Opfer. Die Soldaten verfallen nach und nach einem Blutrausch, werfen Handgranaten in die Hütten, benutzen Babys als Zielscheiben und erstechen Fliehende mit ihren Bajonetten. Der 24jährige Hubschrauberpilot Hugh Thomson versucht, dem Massaker Einhalt zu gebieten, kann aber nur rund zehn Vietnamesen retten.


Nun, fast 40 Jahre später, legen die USA im Krieg gegen den Terror im Irak noch ein wenig nach, wie u.a. die Tagesschau berichtet:



"Heute Morgen wurden elf Leichen gebracht. Die jüngste gehörte einem Kind von sechs Monaten; die älteste einer Frau von 75 Jahren. In den Köpfen und Bäuchen steckten Kugeln. Die Leichen wiesen außerdem Spuren von Schrapnellen US-amerikanischer Raketen auf."
Ein weiteres Massaker an irakischen Zivilisten darunter mehrere Kleinkinder? Verübt von US-Soldaten im März im Bezirk Ishaaqi? Dieser Vorwurf steht seit neuestem im Raum. Aufgetaucht ist er mit weiteren Videoaufzeichnungen, die unter anderem das ARD-Studio Amman erhalten hat. Offizielle Stellungnahmen stehen nach wie vor aus.
Der irakische Ministerpräsident Nuri al Maliki hat indes den US-Soldaten im Irak vorgeworfen, fast schon gewohnheitsmäßig Zivilisten anzugreifen. Gewalt gegen Zivilisten sei ein "alltägliches Phänomen" geworden, zitiert die "New York Times" den Ministerpräsidenten. Al Maliki kritisiert weiter: "Sie zerquetschen sie mit ihren Fahrzeugen und töten sie nur auf Verdacht hin - das ist vollkommen inakzeptabel."


„Ausgerastet“ seien die Soldaten, wird das in den Nachrichten von Pro7 etwas lässig formuliert. Das ist zwar genauso wenig entschuldbar, aber irgendwo doch nachzuvollziehen. Präsident Bush hat ja seine Armee immerhin mal in einen Krieg gegen den Terror und auf die Jagd nach Osama Bin Laden geschickt. Nur einen Osama Bin Laden findet man im Irak genauso wenig, wie einen gefüllten Supermarkt, oder auch nur ein gut geführtes katholisches Bordell mit Happy Hour und „All you can Fuck“. Was die amerikanische Armee dort vorfindet, sind allerdings genervte und frustrierte irakische Bauern, die bald zu Allem bereit sind. Eine neue Generation potentieller Terroristen und die bringt man dann eben um, egal, wie alt die nun sind, ob da die Welt oder die UNO protestieren oder nicht. In der Zwischenzeit kann Osama Bin Laden seinen 50. Geburtstag ziemlich unbehelligt und unbekleidet am Nacktbadestrand der Côte d'Azur feiern, denn die Amerikaner sind ja, ganz wie in damals in Vietnam, mit dem sinnlosen Morden im Irak beschäftigt. Es ist ja möglich, dass es Deutsche gibt, die aus ihrer Vergangenheit nichts gelernt haben, nur in Amerika können solche Leute sogar noch Präsident werden und neue Kriege anzetteln. Da bin ich dann doch irgendwo froh, in Deutschland zu leben.

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