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Meet the Fockers

Jetzt habe ich die DVD von „Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich“. Eine lustige und erstklassig besetzte Fortsetzung der Komödie von 2000 „Meine Braut, ihr Vater und ich“. Diesmal geht es also um die Eltern von Greg Fokker (Ben Stiller) und ganz unabhängig davon, dass in „Meine Braut, ihr Vater und ich“ schon die Mutter von Greg kurz gezeigt wurde, ist diese neue Variante besser, weil sie amüsanter und komischer ist. Denn als die Eltern wurden diesmal hochkarätige Stars bemüht. Dustin Hofman und Barbara Streisand als Eltern und Gegenpart zu Robert de Niro sind ja schon automatisch eingebaute Lacher. Außerdem habe ich ja schon den ersten Teil „Meine Braut, ihr Vater und ich“ und da ist der so gut besetzte Nachfolger einfach ein Muss. Robert de Niro allein als Jack Byrnes kommt öfter mal ins Schwafeln, was dem Film einige unnötige Längen bescherte, läuft aber zu schauspielerischer Höchstform auf, wenn er mit den anderen Superstars, wie Dustin Hofman und Barbara Streisand in Berührung kommt, die dann sofort auch ihr Bestes geben. Bei Prisma-Online ist der Inhalt wie folgt zusammengefasst:

Trotz vieler Widrigkeiten hat sich der oft tollpatschige Greg Focker zumindest eine gewisse Akzeptanz gegenüber seinem baldigen Schwiegervater Jack Byrnes erarbeitet. Jetzt sollen sich endlich die Eltern des Brautpaares kennen lernen. Das einzige Problem: Gregs Eltern sind derart lässig, dass Greg das Schlimmste befürchtet. Und bald stellt sich heraus, dass er mit seinen Befürchtungen gar nicht so falsch lag...Nach dem Erfolg des übertriebenen Klamauks "Meine Braut, ihr Vater und ich" folgt nun die Fortsetzung der Geschichte. Zum Glück halten sich diesmal die Übertreibungen in Grenzen und nach vorhersehbarer Story steht am Ende der Sieg von Toleranz und Lässigkeit. Doch das größte Plus der Komödie erzielt eindeutig das (erneute, aber diesmal komische) Aufeinandertreffen der Schauspielgiganten Robert De Niro und Dustin Hoffman, sowie der nach längerer Abwesenheit gelungene Auftritt von Barbra Streisand als Sex-Therapeutin Roz Focker.“


Nur ist dort weder die übertriebene Regelwut von Jack Byrnes erwähnt, noch die völlige und diesmal unangebrachte Freizügigkeit der jüdischen Familie Focker. Sie bringen ihren Sohn von einer peinlichen Verlegenheit in die nächste. Fast schon am Rand des guten Geschmacks ist das Herumfliegen von Gregs getrockneter Vorhaut, die ein Ergebnis der elterlichen Sammelwut ist.
Wenn dann noch die überdrehte Katze aus dem ersten Teil und der völlig verkorkste Rehpinscher der Familie Focker ins Spiel kommen, wird der Film schnell zu Slapstick, genauso, wie er brüllend komisch wird, wenn Jack Byrnes (Robert de Niro) und Bernard Focker, Gregs Vater (Dustin Hofman) oder Barbara Streisand aufeinander treffen. Wenn am Ende des Films dann wieder die CIA bei Jack Byrnes durchbricht, weiß man, dass man über zwei Stunden Klamauk auf allerhöchstem Niveau gesehen hat. Diese Fortsetzung ist rasanter, aber auch etwas mühsamer als der erste Teil. Man bekommt das Gefühl, als träfe in diesem Film der „American Way of Life“ auf Woodstock und schon daher lohnt die Anschaffung. Ein guter zweiter Teil, der von mir 8/10 als Wertung bekommt.
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