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Mehrheiten

Als ob dieser Kinotag mit diesem tödlich langweiligen Film nicht ausreichen würde, mir den Tag zu versauen, legten meine kleinen, lauernden und selbsternannten virtuellen „Feinde“ im Internet noch ein wenig nach. Da ihr Komplott als Chatlog von Daniel ja deutlich bei mir nachzulesen ist, bedienten diese Orks sich einiger Personen, die ich nur recht wenig kenne und Leuten, die sich mal als Freunde ausgaben, die dann mit Mehrheit meinen Rauswurf forderten. Zu den Leuten, die ich nicht oder kaum kenne, sage ich nichts, weil es eben so ist. Dieser „Freund“ aus den Zeiten von GIGA hingegen nötigt mir dann doch einige Worte ab. Denn er ist 26, nennt sich Shortstop und kommt aus dem Norden. Mit 26 sollte man eigentlich das unstete Alter hinter sich haben, aber genau in dieser Beziehung sind die meisten „Nordlichter“ von heute anders als zu meiner Zeit.
Der Begriff Freundschaft ist für sie ein ziemlich hohler. Das Wort wird gerne und oft benutzt und ist eigentlich nur hingeworfen und wertlos. Meine „Nordlichter“ sind Freunde seit Jahrzehnten. Olaf seit 30 Jahren noch aus meiner Schulzeit und mein bester Freund Torsten nun auch schon 18 Jahre. Ihn lernte ich kennen, da war ich jünger als Shortstop heute. Wäre ich ihm in den Rücken gefallen, hätte er jetzt sicher Besseres vor, als sich um mich zu kümmern.
Eine Ausnahme ist, wie eigentlich immer, mein junger Freund Felix, der auch aus dem Norden kommt. Olaf kommt seit 30 Jahren mit seinen Problemen zu mir und fühlt sich immernoch in guten Händen. Klaus kommt zwar nicht aus dem Norden als Berliner, aber er wohnt jetzt in Italien und kommt mit Problemen immernoch zu mir nach Berlin. Ihn kenne ich jetzt 16 Jahre. Torsten kümmert sich absolut selbstlos um mich ollen Sack und weiß mit mir und meinen Macken umzugehen.
Nur wer wie Shortstop nichtmal über ICQ mit mir reden will, sondern mir nur in einem Forum erklärt, das ich „die Fresse halten“ soll, hat als Freund auf ganzer Linie versagt. Felix, Simon und andere junge Freunde haben gezeigt, wie es geht.
War meine Argumentationskette zu weitreichend und wurde böse, haben sie ihr ICQ benutzt und mich vor Fehlern gewarnt, anstatt mich via Forum öffentlich anzuschiffen. Aber bei den meisten "Nordlichtern" von heute ist Hinterhältigkeit und Lüge wohl eine erschreckende Tradition geworden. Angefangen bei der verlogenen Esge, die für VIP ihren letzten BH samt Großmutter feilbot, über die alles andere als EchteNati, die mit 45 kein besseres Ziel vor Augen hatte, als mit einem virtuellen Polizistentitel in einem Kinderchat herumzulungern, um mich dort dann zu jagen, über den schon mal erwähnten Oliver, der ein Board ins Internet stellte, um dort kleine Jungs nach Nacktfotos anzugraben, bis hin zu diesem Shortstop, der es für notwendig erachtete, gegen mich und für den Internetbewohner Thom jetzt Mehrheiten zu organisieren. Wenn Shortstop sich nun in den Reihen der Orks wohler fühlt, dann ist das alleine sein Ding. Er hat dann wohl seine Mehrheit gegen mich gefunden und ist von der Seite meiner Freunde auf die Seite meiner Themen gewandert. Zu den traurigen Mehrheiten eben.
Mehrheiten haben da so ihre eigene Geschichte. Eine Mehrheit von Fliegen schwört z.B. auf den unübertroffenen Geschmack von Verdauungsendproduckten. Eine Mehrheit der Deutschen wählt einen Kanzler in dieses Amt, nur um sich ein Jahr später über den Amtsinhaber zu beklagen und zu jammern. Andere Mehrheiten wählen in Hamburg einen Ronald Schill in die Regierung und sind später dann erleichtert und begeistert, wenn dieser politische Kasper dann gefeuert wird. Mir sind Mehrheiten suspekt, seit ich politisch denken kann und das sind auch schon über 30 Jahre.
Damals hatte eine Partei in meinem Land immer wieder steif und fest behauptet, mit fast 100 Prozent in ihr Regierungsamt gewählt worden zu sein und dieses Misstrauen scheint heute immer noch begründet, denn ein Völkchen, das kerngesund und mehrheitlich im Internet wohnt, hat beschlossen, mich mit einer Mehrheit von einem Internetboard zu jagen, weil sie mich zu begreifen ganz einfach nicht in der Lage sind. Geistig oder sonst wie. Wenn ihnen ein nun Netzbekannter Päderast als Umgang und "Vorbild" lieber ist, dann kann und will ich das auch nicht ändern. Es ist ihre Jugend, die sie versauen. Ich hatte wenigstens eine. Da gab es zwar kein Internet, aber ich hab es auch nie vermisst. Ich weiß nur, hätte ich meine Freunde von heute in meiner Jugend so behandelt wie die Meisten jungen Menschen von heute ihre, hätte ich meine Freunde nicht, aber sie wissen das ja alles besser. Nur wenn es in 10 oder 20 Jahren noch Talkshows und eine Frau Kallwass gibt, wird eine Menge gestörter Kundschaft aus dem Internet eine gefragte Kundschaft abgeben. Mir wird das egal sein, denn ich habe die Besten gefiltert oder ich liege schon in der Urne! Sollen diese Orks infantile Mehrheiten bilden, wenn ihnen dabei einer abgeht. Zu meiner Befriedigung war und ist da schon etwas mehr von Nöten!