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Mein persönlicher Tiefstand

Nun hab ich es schriftlich, ich hatte noch nie so wenig Geld als Rücklage auf dem Konto wie jetzt, nach der unnötigen Währungsreform zum Kunstgeld Euro mit den eingebauten Preissteigerungen bis zu 100 Prozent, nach meinem gesundheitlichen Supergau im Jahr 2000 und dem anschließendem Verlust meiner Arbeit.
Da, wo ich früher immer noch locker 2000 DM als Reserve auf dem Konto hatte, sind jetzt gerade noch etwas über 200 Euro drauf und der Monat nicht einmal ansatzweise zu Ende. Es wird eigentlich immer mehr Monat am Ende des Geldes habe ich das Gefühl und fixe Kosten stehen trotzdem noch aus, denn mein Stromlieferant verlangt doch tatsächlich Geld dafür, dass ich auch Strom in der Leitung habe.
Vor 500 Jahren war auch das Mal anders, kann ich mich erinnern.
Ohne das schweinische Kunstgeld Euro und ohne teuren Strom.
Aber die Zeiten werden eben nicht besser. Ich habe zwar einen halben Fuß weniger, aber insgesamt lebe ich auf einem recht großen Fuß, denn ich bin eben wahnsinnig und habe dazu noch die teuersten Hobbys, die es gibt.
Neue DVDs und die dazugehörige Technik. Ich muss also öfter mal meinen Finanzminister, der sich bei mir in Form meiner Mutter zeigt, um einen Vorschuss angehen und hab so noch Schulden bis zum Monatsende, wo ich erst dann frisches Geld gedruckt bekomme.
Diese Hobbys würde ich sicher auch haben, wenn ich jetzt noch halbwegs gesund wäre und meine Arbeit noch hätte, denn dann könnte ich mein Geld auch besser einteilen. Als ein Beispiel für den Wucher mit dem Euro fallen mir immer wieder meine Rasierklingen, in schon satte 13 DM gekostet haben und wo ich nun mit 13 Euro dabei bin, wenn ich mich nass rasieren will. Preissteigerung von 100 Prozent. Danke, Herr Kohl!
Nun kommt aber diesen Monat noch etwas, was mir eine innere Verpflichtung und ein wahres Bedürfnis ist, denn meine schöne Freundin hat Geburtstag und da muss ich sie ganz einfach verwöhnen, sie beschenken und zum Essen ausführen.
Dafür reicht allerdings das Geld, welches der berittene Bote am Monatsende bringt, denn wir haben beschlossen, ihren Ehrentag im November gemeinsam zünftig zu begehen und da ist der Strom bezahlt und meine Blüten zum Bezahlen auch wieder frisch gedruckt und in meinem Besitz.
Aber wie dem auch sei, die harte D-Mark und der D-Pfennig lagen mir sehr viel besser in der Hand und es war übersichtiger, als mit dem „tuntigen Euro“, wie Michael Mittermeier es ziemlich treffend nannte. Allerdings möchte ich jetzt keinen Rücktausch zur DM, denn dann schlagen bei der Umrechnung die Händler wieder gierig zu und verfünffachen ihre Preise gleich. Also werde ich mit diesem Schweinegeld wohl leben müssen, ob ich dazu nun Lust habe oder auch nicht.

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