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Mit Bine im Zoo

Es war nicht irgendein Zoo, sondern der gestrige Kinogang mit einer Freundin und ihrem witzigen, netten und irgendwo sogar niedlichem Bekannten Murat aus Algerien führte mich zu dem um King Kong existierendem frühzeitlichem Zoo, dem Kindertraum, den sich Peter Jackson verwirklicht hat. Der Plot sollte von dem Film von 1933 hinreichend bekannt sein, aber ich reiche ihn von Prisma-Online gerne mal nach:



Während der Weltwirtschaftkrise Anfang der Dreißigerjahre wird der ambitionierte Filmemacher Carl Denham (Jack Black) von Gläubigern verfolgt. So nutzt er die erstbeste Gelegenheit, seinen Häschern zu entgehen und will sein jüngstes Filmprojekt auf einer unerforschten Insel realisieren. Doch auf der geheimnisvollen Totenkopfinsel angekommen, wird die gesamte Crew recht unwirtlich empfangen und die Hauptdarstellerin Ann Darrow von den finster dreinblickenden Einheimischen sogar dem Riesengorilla Kong als Opfer dargeboten. Nun setzt der verliebte Drehbuchautor Jack Driscoll alles daran, die von Kong entführte Ann zu retten. Doch auf einer Insel, wo neben gierig sabbernden Dinosauriern noch allerlei andere Fleischfresser leben, ist das gar nicht so einfach...


Peter Jackson war natürlich sorgfältiger und sehr viel genauer, als das Original „um King Kong und die weiße Frau“ von 1933 und das führte zu einigen Längen zu beginn des Films, die aber sofort verschwanden, als Carl und seine Crew auf einem Schiff vor den Gläubigern flüchteten und natürlich in Sturm und Nebel gerieten. Dann strandeten sie natürlich nach allen Regeln der Filmkunst an einer Insel, die ganz sicher nicht Tacka-Tucka Land, sondern Skull Island, also Schädelinsel hieß. Es sollte auch bald klar sein, woher dieser martialische Name kommt, denn die Eingeborenen auf der Insel waren alle große Fans des Piercings, was man an den zahllosen kleinen Pfählen in ihren Gesichtern unschwer erkannte und hatten recht eigene und gewöhnungsbedürftige Begrüßungsriten, die alle mit Piercings zu tun hatten. So pflegten sie mit Vorliebe, Lunge, Nieren, Magen und Herz ihrer Gäste mit recht großen Pfählen zu piercen, ob die nun wollten oder nicht. ein Gast hatte die Ehre, dann als ein Menschenopfer zu dienen und diese Ehre fiel, wen wird es wundern, auf Ann Darrow (Naomi Watts), den Star von Carl Denham, eine sehr weißhäutige und sehr blonde Frau, die optisch sehr an Nicole Kidman erinnerte. Geopfert werden sollte sie Kong, einen sehr großen, aber später auch sehr nettem Gorilla. Dann gliedert Jackson die Handlung in zwei Ebenen auf. In der einen Ebene hatte Ann Darrow schaurige und schöne Momente mit King Kong und in der anderen Ebene bekam es der Rest der Crew mit den anderen lustigem Getier zu tun, welches Peter Jackson die Insel bevölkern lies. Neben putzmunteren Tyrannosaurus Rex und anderen quicklebendigen Sauriern, bis hin zu riesigen urzeitlichen Insekten, deren Anblick zu den Höhepunkten des Films gehört hat. Einmalig und ein Höhepunkt der Tricktechnik war die Flucht zuwischen den großen Füßen von trampelnden Echsen.
Mit kurzen Worten, grandioses Viehzeug, mit dem die Crew so ihre Probleme hatte, während in der anderen Ebene sich Ann Darrow und King Kong etwas näher kamen. Kollege Kong überzeugte mit eindrucksvollem Gebrüll und Frau Darrow machte für Kong diverse Kunststücke und führte auch einige interessante Tänze auf. Etwas, das Bine mir bisher aus unerfindlichen Gründen verweigert hat. Zurück zum Film. Da ging es zu, wie bekannt und erwartet. King Kong wird mit fiesen Tricks eingefangen, nach New York verschleppt und dort dann angekettet gegen Bares zur Schau gestellt. Er flüchtet auf das Empire State Building, wo er dann von Jagdfliegern heruntergeschossen wird. Soweit hat sich Peter Jackson im Großen und Ganzen an das Original von 1933 gehalten. Grandios die Tricktechnik, die schon mit der Darstellung des New York von 1933 ihren ersten Höhepunkt hatte. Peter Jackson hat wieder einen cineastischen Maileinstein gesetzt, der jeden Kinogang wert ist und von mir die Wertung 10/10 bekommt. Wenn die DVD dann kommt, ist es hervorragendes Futter für das Heimkino. Ein sehr schöner Kinotag mit einem wunderbaren Film, der mindestens für Trick, Ausstattung und den exzellenten Ton einen Oscar verdient hätte. Da geht man doch gerne und öfter in den Zoo.

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