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Monsterparty

Ich habe es getan. Ich habe mir den Film „Alien vs Predator“ gegen alle Warnungen geholt und ich war aber nicht sehr enttäuscht.
Natürlich hatte der Film absolut nichts mit der Alien Quadrology zu tun, denn die war ja in sich abgeschlossen.
Beim Predator liegt der Fall etwas anders und da waren eigentlich alle Optionen offen. Ob der nun zum dritten Mal Reihenweise gute oder böse Menschen gegrillt hätte, oder eben ein Date mit einem (anderen) Alien hat, das war mir zumindest völlig egal.
Was ich da mit T Shirt für 19 Euro gekauft habe, war optisch und akustisch ein exzellentes Futter für den heimischen DVD Player.
Die Handlung hat zwar keinerlei Bezug zu den vorangegangen Filmen, aber das macht die schrullige Handlung ohnehin nicht nötig. Das Lance Henriksen der einzige Schauspieler ist, den man aus anderen Filmen und dem fernsehen noch kennt, tut dann eigentlich auch nichts mehr zur Sache.
Der Plot ist dafür denkbar einfach und sehr unterhaltend umgesetzt.
Ein schrulliger Milliardär, der sonst schon alles hat, will nun partout eine geheimnisvolle Wärmequelle in der Antarktis untersuchen und heuert ein Spitzenteam von entsprechenden Fachleuten an, fährt zum Südpol geraten dort dann alle in die Monsterparty von Alien gegen Predator und werden dann natürlich nach allen Regeln der Kunst und mit Dolby dts sehr effektvoll zwischen den kämpfenden Monstern aufgemischt.
Bei der Überschrift „Alien vs. Predator“ hatte ich auch absolut nichts anderes und schon gar kein opulentes filmisches Kunstwerk erwartet.
Deswegen habe ich den Film auch nicht im Kino gesehen, sondern ihn mir für zuhause aufgehoben. Eine Version dieses Filmes hatte ich ja schon aus dem Internet, aber da war der Klang logischerweise alles andere, als überzeugend.
Nun, ich habe die DVD gekauft und sehe die Version aus dem Internet eher als eine Art von Werbung an, die mich letztendlich doch zum Kauf bewogen hat.
Es ist auch bei weitem nicht der erste Film, den ich mir auf die Art und genau deswegen gekauft habe und es wird auch ganz sicher nicht der letzte Film sein.
Wenn die Filmindustrie das nun anders sieht, kann sie gerne bei mir klingeln und ich zeige dann die bezahlten Originale.
Es wäre überhaupt die Lösung gegen im Kampf gegen den illegalen Download von Filmen, wenn die Filmindustrie selbst, eben nur tontechnisch schlechtere Filme zum Download im Internet anbieten würde.
Jeder der diese Filme dann qualitativ hochwertig sehen will, der wird sie sich dann am Ende ohnehin kaufen wollen.
Ich zumindest würde es tun, denn ich lege Wert auf gute Optik und sehr gute Akustik.
Die Monsterparty mit menschlichen Überraschungsgästen „Alien vs Predator“ bekommt schon wegen dieser beiden Faktoren und der recht guten Unterhaltung, die ich hatte, von mir 8/10 Punkten.