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Musik von heute

Diese unterscheidet sich nach meinem Gehör in drei verschiedene Hauptrichtungen, wenn man das so nennen darf. Die Erste, sehr gängige Variante ist etwas Rhythmus ohne jegliche Melodie, nennt sich Techno und es gibt sogar Paraden, die ausschließlich mit sowas untermalt sind. Ein Grauen für mein Melodieverwöhntes Ohr. Die zweite Variante ist wiedermal ein Import aus den USA und nennt sich Rap.
Dort wird sie vorzugsweise von sehr wild aussehenden Farbigen intoniert, die sich auch meist um eine brennende Tonne einfinden und einen Text losbrüllen, der zu 50% aus dem Ohr und Geschmackverwöhnendem Wort Fuck besteht. Erstaunlicherweise ist der Häuptling dieser Gesellen des Rap ein Weißer mit sehr kindlichen Zügen, Eminem, der mit dem Geschrei, Amerika macht’s möglich, schon Millionen gemacht hat.
Er hat noch die größte Chance auf einen Platz in der Musikhistorie. Anders, als die Dritte und unwichtigste Hauptrichtung der aktuellen Musik, der zusammengecastete Hiphop Pop. Dieser besteht hauptsächlich aus Interpreten, die sich nicht etwa selbst zum musizieren gefunden haben, sondern von einem unkundigen Publikum zusammengesucht wurden, wie der Belag einer Pizza. Deren Popgeseiher ist so belanglos und so unwichtig, das es die Halbwertzeit eines Hühnereis meist nicht überlebt. Auch die zusammengecasteten Bands sind meist so haltbar wie ein nasser Keks, die Damenstimmgruppe No Angels führt das ja gerade recht eindrucksvoll vor. Wörter wie „Babypause“ machen da die Runde und sowas kenne ich aus der Musikgeschichte nicht. denn Musik ist eine Lebenseinstellung und bis jetzt sind weder Tina Turner durch ein Mutterschafts-, noch Mick Jagger durch ein Vaterschaftsjahr irgendwie auf oder ausgefallen, aber beide durch Jahrzehnte mit guter Musik. Das ist heute grundlegend anders. Man drängelt sich erst auf die Bühne, um kaum zwei Jahre später das Glück in der Familie zu suchen. Die musikalischen Ergebnisse sind entsprechend belanglos. In der RTL Sendung „Top of the Pops“, in denen Anfang der Achtziger so musikalische Schrittmacher, wie die Sex Pistols ihren unvergesslichen, wie lauten Auftritt hatten, geben sich jetzt musikalische Nichtigkeiten die Klinke in die Hand, die in 12 Monaten vergessen sind…
Nicht, das es heute keine anständigen Musiker, die den Begriff auch verdienen und keine anständige Musik mehr gibt. Hell leuchtend ist da der Piano und Sangesgott Ben Folds und seine Kollegen sind da schon eine wohltuende Insel, die sich recht wohltuend aus dem Musikbrei des Jahres 2003 herausheben, aber wer gute Musik für längere Zeit hören möchte, muß da schon auf Bewährtes zurückgreifen und landet wieder bei den Stones, Deep Purple, Led Zeppelin und Black Sabbath und Ähnlichem. Die Musik von heute gibt einfach zuwenig her.