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Na ja

Das war das Fazit des Kinobesuches des letzten Actionstreifens des österreichischen Möchtegerngouverneurs von Californien Arnold Schwarzenegger, dem Terminator3.
Als erstes fiel die Sparsamkeit bei der Besetzung ins Auge. Da wo in den ersten beiden Teilen Linda Hamilton und Edward Furlong noch recht leidlich die Rollen neben Schwarzenegger ausfüllten und ein kühler, weil sehr Flüssiger Robert Patrick den Gegenspieler in Terminator 2 gab, war jetzt nur noch der Robbie Williams Verschnitt Nick Stahl als der Retter der Menschheit und eine Kristanna Loken als weiblicher Gegenpart, als Terminatrix, die eher kläglich vor sich hin schauspielerten. So gab es 100 Minuten lang nur zwei Darsteller, Schwarzenegger und die Special Effekts. Die Handlung als solche tendierte eher gegen Null und ich hab selbst bessere Terminatoren gesehen. Auch die Botschaft, dass die Zukunft einfach so böse kommt, wie sie soll, reißt einen nicht wirklich vom Kinosessel. Sowas ist ein Film für sehr junge Kinogänger und das bin ich ja weiß Gott nun nicht mehr. Terminator3 ist eigentlich kein Film, sondern eher eine One Man Show von Arnie. Ich hatte ja bei Matrix Reloaded schon meine Probleme, aber der war wenigstens noch spannend und hatte soviel Handlung, dass ich da kaum hinterherkam. Wer sich Terminator3 vorstellen möchte, nehme die Special Effects der ersten beiden Teile minus den halbwegs anständigen Schauspielern plus einer neuen Botschaft am Ende, rühre kräftig um und hat dann das Gewünschte. So in etwa haben es auch die Macher getan, denn das Ergebnis ist vom cineastischen Standpunkt aus, einfach recht dürftig und gibt auch nicht allzu viel Mehr her für einen anständigen Text. Terminator4 wird es geben, aber der treibt mich ganz sicher nicht ins Kino! Hollywoodkommerz mit aufgewärmter Story ist dann doch nichts für meiner Mutter Sohn.