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New Earth Army

Männer die auf Ziegen Starren

„Männer, die auf Ziegen“ starrem ist ein Film von 2009, der, hochkarätig besetzt, eine einzige Groteske zu jedem anderen amerikanischen Kriegsfilm ist. Als ich den Film das erste Mal Anfang 2010 gesehen habe, fand ich ihn noch etwas substanzlos, aber dennoch recht lustig. Nur hat sich das mit der Substanz nach einem recht öden Fernseh und Kinoprogramm der letzten Jahre, also 2010 und 2011 recht nachhaltig geändert und erfährt nun eine positive Neubewertung von mir. Der Reporter Bob Wilton (Ewan McGregor)
stößt bei seinen Recherchen im Irak auf Stars wie George Clooney, Jeff Bridges und Kevin Spacey als Supersoldaten, die sich als Jedi Krieger sehen und die Welt mit friedlichen Mitteln und ohne Blutvergießen verändern können. Nach den Kriegern der Präsidenten Reagan und Bush ein ziemlich amerikanischer Traum. Wilton tourt mit Lyn Cassady (George Clooney) durch die irakische Wüste und erlebt dabei geradezu absurde Abenteuer mit ihm. Clooney ist dabei in Hochform und Regisseur Grant Heslov legt ihm dabei ganz ungeniert berühmte Zitate aus großen Filmen in den Mund. Gerade für Clooney war dieser Film ein schauspielerischer Glanzpunkt, denn 2010 kam nur noch The American und der war eher langweilig. Jeff Bridges spielte sich dagegen dann von Höchstleistung zu Höchstleistung und bekam auch 2010 für Crazy Heart einen Oscar. Die Psychosoldaten der sogenannten New Earth Army sollen unter Reagan ja mal ein tatsächlich ein Projekt gewesen sein, aber das ist mit Reagan gegangen, wie seine Star Wars Pläne. So bleibt der Film „Männer, die auf Ziegen“ starrem eine recht kauzige aber gelungene Erinnerung an solche schrägen Vorhaben. So kommt der Film nach zweiter Einschätzung dann auch locker auf 9/10 in meiner persönlichen Wertung und bekommt sogar eine Kaufempfehlung von mir, denn wenn es mal wieder gilt, schlechtes Kino oder Fernsehprogramm zu überstehen, ist dieser Film genau der richtige. Ach ja, eine Ziege mit Herzstillstand gibt es. aber die reicht gerade aus, um dem Film seinen Namen zu geben. Ansonsten sind diese 10 Sekunden nicht weiter erwähnenswert.




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