About me
   Verfasstes
   Internetfamilie
   Fotos
   Friends
   Tiere
   Links
   Guestbook
   Diverse Bilder
Oceans 3

Oc 13Oceans13

Mir ist absolut klar, der Film heißt Ocean's Thirteen, also Ocean’s 13, aber nachdem es mit Ocean's Eleven als erstem Teil begonnen hat, ist das also praktisch Teil Drei. Ein sehr gelungener dritter Teil, um dass vorweg zu nehmen. Angeregt hatte diesen Kinotag meine Freundin und er gab mir die Gelegenheit, ihre Tochter und meine Ziehtochter mal wieder zu sehen, denn das Mädel, das nun auch eine bildhübsche junge Frau von 20 ist und die ich auch den größten Teil ihres Lebens kenne, ist schwer unterwegs und hat sogar zu tun, wenn sie eigentlich nichts hat. Nach einem sehr gut bestandenen Abitur geht sie nun das sechste Praktikum an oder hat es schon hinter sich, bei der Masse komme ich leicht durcheinander und beginnt im Herbst dann ein Studium als Wirtschaftsingenieur. Nun hat sie sich gerade zwei Monate freigeräumt, aber auch in denen macht sie den Führerschein. Nach dem erfolgten Austausch von Geschenken, wilden Küssen und Umarmungen bei der Tochter meiner Patchwork Family Familie, schlurfte ich, ergänzt durch einen alten Bekannten, einen Musiker, ins Kino. Auch auf sehr guten Plätzen kann die Werbung gefühlte sechs Stunden dauern, was sie dann auch tat. Dann begann der Film mit einem Blick über die beeindruckende Skyline von Las Vegas und dann in ein riesiges Büro und die Geschichte, die auch wieder Steven Soderbergh erzählen will, beginnt



Reuben, der Ziehvater von Danny Ocean hat Streit mit Willy Bank (ein grandios spielender Al Pacino), einem skrupellosem Finanzhai, der ihm sein Hotel samt Casino abgejagt hat und bricht mit einem schweren Herzanfall zusammen und an seinem Krankenbett treffen sich die Ocean’s 12 und schwören finstere Rache.


Da das nun aber keine Mantel und Degen Geschichte ist, sondern eine Komödie, die noch dazu in Las Vegas spielt, geht es also nicht ums Blut, sondern um Geld, was sie dem gierigen Willy Bank in möglichst großer Menge abgaunern können. Aber um so etwas zu können, muss man viel Geld einsetzen und da kommt der 12. Mann ins Spiel, der als Bedingung nur ein paar bestimmte Diamanten wollte, um die es dann auch eine ausgetüftelte und sehr unterhaltende Geschichte gibt. Geldgeber und Danny Oceans 13. Mann ist Terry Benedict, der abgezockte Hotelbesitzer aus „Ocean's Eleven“ und dann sind 122 Minuten großes Kino mit irrwitzigen und sehr überraschenden Ideen am Laufen und keine Minute davon ist langweilig. Steven Soderbergh ist (wieder) eine sehr gute Fortsetzung gelungen und das hat er dann seinen Kollegen Sam Raimi mit „Spiderman“ nicht sehr gelungen war und wie ich hörte und las, Gore Verbinski mit „Fluch der Karibik“ nicht so gelungen sein soll. Soderbergh hat es geschafft, eine Fortsetzung. An der Seite des gewohnt glänzend aufspielenden Al Pacino hat Ellen Barkin eine glänzende Rolle und ein tragendes Element waren auch diesmal wieder Maske und Kostüme, die teilweise wieder abenteuerlich komische Verkleidungen dem Auge des Zuschauers boten. Die Art und Weise, wie Willy Bank um sein heiß geliebtes Geld gebracht wird, war nicht nur einfallsreich, sondern teilweise auch markerschütternd komisch und ging sogar hin bis zu einem künstlich erzeugten Erdbeben, mit dem die kontrollierende Technik von Willy Bank ausgeschaltet wird, wobei Willy Bank natürlich ganz gepflegt ausrastet und wer Al Pacino kennt, weiß, was für ein unterhaltsamer Anblick das ist. Das Ende ist offen für einen weiteren Teil, ein Ocean’s 14, aber bei Steven Soderbergh kann das nur auch wieder gut sein. Er hat halt ein Händchen dafür. Anders als beim Spiderman war diesmal auch ich sehr gut unterhalten und so bekommt auch dieses kleine Meisterwerk der Unterhaltung ein „Sehr gut“, also 10/10 Punkte von mir.
Kaufbefehl an mich und an meiner Leser für die DVD.


Oceans 13 auch Oceans Thirteen gennant ; - MyVideo

Wer dazu eine Meinung hat, der klickt bitte Hier