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Osama bin Laden ist tot

bin laden tot

Zumindest ging diese Meldung heute morgen, am 2. Mai 2011 durch alle Nachrichten. Nur woran er nun genau verblichen ist, blieb in den ersten Meldungen unerwähnt. Ich persönlich glaube ja, er ist an Langeweile gestorben, nachdem er sich die ausufernden Berichte über die englische Prinzenhochzeit und danach die Seligsprechung von Papst Polenpaule angetan hat und da brauchte es keine amerikanische Spezialeinheit mehr. Man hat ja die Schuld am Anschlag vom 11. September 2001 ziemlich konstruiert Bin Laden und seinen afghanischen Bauern zugeschoben, obwohl denen jede Logistik dafür fehlte. Nun hat aber die USA selbst Bin Laden finanziert und mit Waffen ausgestattet, als dieser noch gegen die Russen in Afghanistan kämpfte.
Der damalige US Präsident Bush reagierte, wie ein hirnloser Cowboy eben reagiert und trat im Irak und in Afghanistan gleich zwei Kriege los, obwohl jedes halbwegs gebildete Kind weiß, dass man Terror nicht bremst, wenn man einen Anführer tötet. Terror wird von Terrorzellen verbreitet, bei der eine über die andere nichts weiß. Wer die ETA in Spanien und die IRA in Nordirland auch nur aus den Nachrichten kennt, der weiß das. Nur soweit denken ein Bush und die Meisten seiner Amerikaner eben nicht und er konnte auf die Art die neuen Erfindungen seiner Rüstungsindustrie unter realen Bedingungen testen, damit die weiter seinen Wahlkampf finanzierte. Nun ist Bush nicht die hellste Kerze im Leuchter und hat sich auf der Suche nach Bin Laden erst mal in den Irak verirrt. Er war wohl Opfer des eigenen, amerikanischen Bildungssystems. So war im Irak auch bald keine Rede mehr von Bin Laden und der Krieg dort wurde in den willigen Medien, auch in Deutschland, als Demokratisierung umfunktioniert.
Bin Laden hat man auf diese Weise natürlich nicht gefunden, denn kein normaler Mensch sucht im Süden, wenn er im Osten etwas verloren hat.
Nur war Bush im Sinn des Wortes eben nicht allzu normal. Es sprach für Kanzler Schröder, dass er sich aus beiden Feldzügen weitestgehend rausgehalten hat und auch nach Afghanistan nur humanitäre Hilfe schickte, um in der NATO nicht ganz isoliert dazustehen. Seine Nachfolgerin war aber von gleicher Bauart wie Bush und machte aus dem deutschen Hilfseinsatz ganz munter, ohne Skrupel und vor allem, gegen den Willen der Deutschen einen Kriegseinsatz. Sie wollte wohl wenigstens im Ausland respektiert werden, denn im Inland hat sie bis heute ja noch nichts von Substanz getan, womit sie Respekt verdient hätte. Eine große Hilfe war die unerfahrene Bundeswehr in Afghanistan dann auch nicht, aber so war Deutschland wenigstens mittendrin statt nur dabei und sorgte im September 2009 in Kundus auch für 142 toter Zivilisten, wie es in sinnlosen Kriegen eben so ist. Dass es den Krieg in Afghanistan gar nicht brauchte, um Bin Laden zu bekommen, sondern ein klug agierender Präsident und eine handvoll Soldaten reichten, zeigt, was die Politik der Kriegstreiber wert ist. Wer allerdings auch nicht an den Tod von Osama bin Laden glaubt, der sehe sich Westerwelle mal näher an. Eine gute Rasur und eine wirksame Antipickelcreme bewirken so manches optische Wunder...




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