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Paranoia

„Unter einer Paranoia (paránoia, griechisch für parà = neben, daneben und noûs = Verstand) versteht man im Allgemeinen einen Verfolgungswahn. Der Verfolgungswahn ist keine eigenständige Erkrankung, sondern lediglich ein Symptom verschiedener Erkrankungen (z. B. Neurose, Psychose, Alkoholdelir).
Der Patient hat das Gefühl, verfolgt zu werden.“

So erst einmal das Lexikon über die Paranoia oder den Verfolgungswahn oder die Paranoia, die mir so gerne angedichtet werden.
Der alte Mann aus meinem letzten Text über die Treibjagd ist wohl seinem Pflegepersonal entkommen, hat wohl den nächstbesten PC im Schwesternzimmer geentert und ist damit ins Internet, direkt auf meine HP. Von dort ging er direkt in den Kommentarbereich der Seite, wo die junge, sehr alte Frau die ihre geschickten Mails dort veröffentlicht und hob an zu einer bitteren Klage. Ich würde ihn beleidigen und unter der Gürtellinie schreiben, würde an Verfolgungswahn leiden und er selbst bezeichnet mich gleich voller Liebe und in einer, über 60 Jahre alten, deutschen Tradition als ein „Subjekt“.
Eigentlich ist „Subjekt“ ja eher die redlich verdiente Bezeichnung des Mantelträgers aus der Zeit, wo dieser noch der beste Forenbetreuer sein wollte und damit so einige seiner Kollegen ziemlich genervt hatte. Aber egal.
Viel niedlicher finde ich ja den mir angedichteten Verfolgungswahn, bei dem das Wort alleine schon nichts weiter als den Wahn bedeuten, bei dem ich mir einbilde, von mehreren Menschen verfolgt zu werden. Den Wahn!
Der alte Mann scheint des Zählens ziemlich unkundig geworden sein, denn alleine auf der Hasspage, bei der er sich sehr willig mit eintragen ließ, sind es ja schon 10, in Worten zehn Leute, die sich nur zusammenfanden, mir und nur mir ans Fell zu wollen.
Zehn Leute, die sich da nur gegen mich versammeln, sind vielleicht eine recht unterbelichtete Herde, aber alles andere, als ein Wahn, den ich mir nur einbilde.
Ich solle gefälligst einen Nachweis erbringen, wann ein Leben bzw. eine Existenz als gescheitert zu betrachten sei, wenn man sie kerngesund mit 46 oder gar mit 62 nur noch bei einer Horde auf alles wütender Jugendlicher im Internet verbringt.
Auf diesen idiotischen Vorwurf kann ich nur mit dem Leben meiner Mutter entgegnen, die es weder mit 46 und auch nicht mit 62 nötig hatte mit Leuten zu paktieren, die ihre Enkel seinen könnten, nur um einen anderen fertig machen zu können.
Mit 46 hatte sie gearbeitet und ihr Leben war ausgefüllt.
Mit 62 war sie dafür in der Welt unterwegs. Auf jeden Fall hatte sie immer Besseres zu tun, als irgendwo einen Hass zu schüren. Sie wie ich, wir beide sind auch unfähig, uns an sowenig Greifbarem zu besaufen, wie an virtuellen Titeln in einer virtuellen Welt.
Er faselt auch etwas von „stilistisch gesehen, miserablen Deutsch“ und ähnlichen Sachen, die man so von sich gibt, wenn einem die inhaltlichen Argumente wegbrechen und man sich da nur noch zündelt, weil einen die Langeweile packt, oder weil man sauer ist, dass einem das Viagra in der Medikation gestrichen wurde.
Ich schätze, er wäre die Art weißer Amerikaner gewesen, die 1950 den vorderen Teil des Busses mit der geladenen Waffe in der Hand gegen die Schwarzen aus dem hinteren Teil verteidigt hätten, als diese auch vorne sitzen wollten.
Für seinen neuen Freund bluerisk, der ganz in der Tradition des Neonazis Michael Kühnen aus dem Friedensnobelpreisträger Willy Brandt einen „Vaterlandsverräter“ macht, findet er nur lobende und verteidigende Worte.
Nun wundert es mich auch nicht mehr, dass das erste Politikforum, bei dem er der Forenbetreuer gewesen ist, wegen zu vielen Nazis wieder geschlossen werden musste.
Gleich und Gleich gesellt sich dann doch eben recht gerne und da ist es offensichtlich dann völlig egal, wie lange nach dem Weltkrieg man nun geboren wurde.
Wenn das Geburtsdatum ein bestimmender Faktor wäre, gäbe es ja auch keine Neonazis.
Von welcher Art die Demokratie die des alten Mannes ist, hat er mir ja schon bewiesen, als er persönlich mein erstes Schreibverbot, also die Beschneidung meines Grundrechts auf freie Meinungsäußerung bei einer früheren Commred beantragt hatte, als er noch stolzer Inhaber eines sehr virtuellen Titels gewesen ist.
Der Entzug war sicher hart, aber nicht unbedingt wirkungsvoll.
Eigentlich unglaublich, dass ich solchen Leuten tatsächlich mal geglaubt habe, als sie mich einen Freund nannten.
Es war ein Fehler von mir, mein Vertrauen so schnell zu verschenken.
Das hat sich bisher und im Rahmen von GIGA auch nur einmal so lange gelohnt.
Der junge Felix bewies Charakter und Haltung und hat jeden virtuellen Titel völlig unbeschadet überstanden und ist nunmehr seit sechs Jahren ein verlässlicher junger Freund, der auch mit meinen Macken klarkommt.
Die vom alten Mann noch erwähnte Glosse dürfte ohnehin ins Leere gehen, da es dem Stalker an Haltung, Rückgrat und Mut gebricht und er seine Hasspage sogar für das Lesen für mich gesperrt hat. Eine, wie ich finde, zutiefst demokratische Einstellung eines Feiglings, der ja wie sein Kumpel bluerisk, eine Höllenangst vor mir haben muss. Eine Hasspage voller Feiglinge, das ist schon beeindruckend…