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Peewee

Heute war irgendwie alles anders. Torsten holte mich zum letzten Tag Roulette vor der Sommerpause im Enddorn ab, an dem Roulette und überhaupt was gezockt werden konnte. Oli machte eine Sommerpause bis September. Bis zum Abholen war alles wie immer, nur am Enddorn wartet draußen schon Peewee und holte mich vom Auto, Torstens Bluesmobil, ab, als wären wir ganz alte Freunde. Ich ließ diese Freundlichkeit des Mittdreißigers einfach geschehen, denn der virtuelle Zoff mit Leuten, die einem Peewee nie das Wasser reichen könnten, machte mich Dankbar für jede reale Freundlichkeit. Drinnen ging es genauso herzhaft weiter, denn da begrüßten mich Oli und Torstens Sabine stürmisch. Ich fühlte mich gleich wieder wohler in meiner sonst eher trüben Realität. Das freundliche Begrüßen ging weiter, bis ich am Roulettetisch ankam. Dort thronte dann schon Peewee auf seinem üblichen Berg Jetons und strahlte mich an. Nur Stefan, der Groupier war merkwürdig drauf. Er begrüßte mich zwar auch sehr freundlich, aber seinen Job machte er heute so schnell, als sei er von Hunden gehetzt, auf Speed, oder hätte ein Date mit der Queen. Ich kam mit dem Setzen meiner üblichen Transvalen kaum nach.. Peewee setzte etwas ähnliches und wir gewannen beide. Dann kamen zwei fast junge Damen und bewunderten unsere Berge Jetons. Ich ließ natürlich den Großkotz raushängen und reichte jeder eine Handvoll davon. Es war auf alle Fälle besser, als das Black Jack von letzter Woche, denn hier wurde meine angeborene Gier aufs Beste bedient. Auch Peewee saß nur da und warf die Jetons auf den Tisch und gewann natürlich auch. Nur hatte ich von Torsten eigentlich Befehl ganz hoch und beeindruckend zu verlieren, aber so richtig klappen wollte das nicht. Auch als ich mit den anwesenden und ständig verlierenden Damen meinen Gewinn teilte, wurde der Berg Jetons nicht weniger. Transversale bringen mir halt Glück. Dann spielte ich einfach auf und gegen die Zeit. Das klappte ganz gut und ich verlor. Als dann plötzlich Oliver, ein ehemaliger Kollege auftauchte, der bis 1999 beim Friedrichstadtpalast in der Maske gearbeitet hat, gab ich dem meine letzte Handvoll Jetons und mein bester Freund Torsten fuhr mich nach Hause. Ich hatte Peewee noch zu meinem Geburtstag Laden wollen, den ich im August im Enddorn mit realen Freunden und einigen aus dem Chat dort feiern werde, aber Peewee ist leider bis Oktober unterwegs. Also noch eine Umarmung und die bis Oktober und dieser gutherzige Mann wird mir fehlen. Nicht nur beim Roulette. Die kleinen Stänkerköpfe aus der Comm von GIGA hatte ich den Abend recht erfolgreich vergessen können. Nur die Freitage mit dem Zocken im Enddorn werden mir fehlen!