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Pelle und Co

Pelle heißt eigentlich Marcel, ist 23 und Pelle ist nur ein Spitzname, ein Realnick sozusagen. Er ist ein sympathischer junger Mann, den ich 2000 in der Rehaklinik kenne und schätzen gelernt habe.
Auch ihn hat ein das Schicksal in Form eines Wahnsinnsfahrers und eines, um einen Baum gewickelten Autos um Arbeit und Zukunft gebracht, aber da er damals mit 20 erst am Beginn seines Arbeitslebens stand, war der Einschnitt bei ihm nicht ganz so verheerend. Ansonsten ist Pelle ein geistig gesunder junger Mann, der die für mich nicht nachvollziehbaren Götzen dieser Jugend, Techno und Formel 1 verehrt.
Im Internet ist er im Gegensatz zu den meisten jungen Leuten eigentlich nur sehr mäßig zugange. Er lebt dort nicht und es ist auch kein Ersatz für irgendwas familiär Entgangenes, sondern er ist nur im Internet, wenn er Infos zum Angeln und Formel 1, seinen Hobbys, sucht, oder mir nur kurz etwas mitteilen will. Selbst sein 14jähriger Bruder ist davon erstaunlich unabhängig.
Wenn der ins Internet will, besucht er seinen großen Bruder und nervt den vor Ort mit Downloads. Es geht also doch immernoch ganz ohne! Bis auf den Unfall also eine ganz normale Jugend, wie ich sie auch hatte. Nur eben ohne die Mauer und deren Einschränkungen, die ich noch kannte.
Pelle hat mit 23 auch ganz selbstverständlich eigene Wohnung und eigenes Auto und auch eine gesunde Art von Sex, die keine minderjährigen Jungs benötigt, denn dazu achtet er das Leben viel zu sehr und er ist Freund und Kumpel ohne darüber viel Gewese zu machen und das Gleiche gilt für seinen Kumpel André, der ihn oft zu mir begleitet. Mit 18 zieht man bei den Eltern eben aus, das ist seine vernünftige Meinung und er hat genau das auch getan und das war für ihn schon selbstverständlich, als ich ihn 2000 in der Rehaklinik kennen lernte. Den Unfall erlebte er ja auch nur als Beifahrer, denn er selbst fährt um Einiges besser. Das ist auch nötig, denn er ist für seine Hobbys schwer in Deutschland unterwegs.
Er hat auch ein großes Herz und Freundschaft ohne Gegenleistung ist für ihn selbstverständlich. So nutzt Pelle seine Nähe zur polnischen Grenze auch dafür aus, um meine süchtige Lunge billig mit Nikotin zu versorgen.
Dank ihm, dem Nichtraucher, der mich alle 14 Tage besucht, ist mir die jeweils aktuelle Höhe der Tabaksteuer des gierigen Herrn Eichel dann auch so richtig egal und auf die gedrehten Teppichenden, die von den Vietnamesen in Berlin als Zigaretten angeboten werden, bin ich dann auch nicht mehr so sehr angewiesen. Pelle hat etwas genauso Erfrischendes, wie Felix, Markus, Michi, Markus, Julian und Simon. Nur dass die alle zum Glück keinen Unfall brauchten, damit ich sie kennen lerne.