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Piraten mit neuer Besatzung

Fluch der Karibik 4

Im Teil Vier der Piratensaga mit Johnny Depp 'Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten' machte Regisseur Rob Marshall einen gekonnten Neuanfang. Er erlöste die Zuschauer von der etwas öden und klebrigen Lovestory zwischen Keira Knightley und Orlando Bloom, mit der sich Regisseur Gore Verbinski etwas verlaufen hatte und holte ein paar ganz neue Gesichter. Sehr erfrischend Penélope Cruz und Ian McShane. Auch erfrischend, wenngleich nicht zum Thema ewige Jugend passend, der alte Rolling Stone, das Ledergesicht Keith Richards, der schon insofern eine Bereicherung ist, weil sich in seinem faltigen und verbrauchten Gesicht alle Piratenfilme abspielten, die auf der Welt jemals gedreht worden sind.
Der Rest ist die Besatzung aus dem ersten und bisher wohl besten Teil der Saga. Der Plot ist eher simpel, denn der Pirat Captain Jack Sparrow will diesmal die Quelle der Jugend finden, womit auch wieder eine Reise ins Reich der Phantasie vorprogrammiert ist. Depp macht das mit viel Spaß, den er auch in sein Publikum transportieren kann und somit ist der vierte Teil dann auch sehr viel besser als die beiden Teile davor.
Die Interaktion zwischen Depp und den neuen Figuren von Cruz und McShane ist großartig und reibungslos. Man hat als Zuschauer nie das Gefühl oder auch nur den Eindruck, man würde einen vierten Teil sehen. So unauffällig gut sollte eine Fortsetzung auch sein, selbst wenn es da ganz andere Charaktere gibt. Der Film hat alles, was ein Piratenfilm haben muss, diesmal sogar ein paar recht böse Meerjungfrauen.
Ich hab den Film zuhause und nicht in 3D im Kino gesehen, denn für mich ist das aktuelle 3D nur die billige Simulation einer echten Holographie. Dennoch hat mich der Film 136 Minuten sehr gut und ohne Längen unterhalten.
Mit der neuen Besatzung bin ich sogar auf den fünften Teil gespannt, der 2013 kommen soll.
Dieser Teil war einer der besseren Filme im Jahr 2011, auch und vielleicht gerade, weil er in Farbe war, Ton hatte und damit keine Chancen bei der Oscarverleihung 2012 hatte. Trotzdem war es ein sehr guter Unterhaltungsfilm, an dem eigentlich nichts fehlte und der so locker die 8/10 auf meiner persönlichen Wertung erreichte.
Mit dieser Besetzung ist der Fluch der Karibik quasi ein gelungener Neustart. So wurde für 2013 auch schon ein fünfter Teil angekündigt, aber solange Johnny Depp Spaß an dieser Rolle hat und sie weiter mit dieser Freude spielt, habe ich persönlich gegen Fortsetzungen keine Bedenken. Es wäre der Sache ohnehin dienlicher gewesen, wenn man es beim guten ersten Teil belassen hätte. Nun muss man nehmen was kommt und der gerade gekommene vierte Teil ist noch am wenigsten schlecht.



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