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Pisa Promis

Die deutschen Schüler dürfen allesamt aufatmen, denn eine hastige Pisabezogene Umfrage von RTL bei deutschen Promis, oder bei denen, die sich dafür halten, enthüllte Erschreckendes.
Da kann es schon einmal passieren, dass auch ein solcher Felsen deutscher Bildung, wie eine Kader Loth, deren Prominenz auch eher das Ergebnis eines Laborunfalls sein muss, doch knallhart Helsinki als die Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen angibt.
Genauso, wie die deutschen Schüler jetzt jubeln können, haben die Finnen jetzt eher einen Grund zur Trauer, denn ihre Hauptstadt wurde von der geographischen Kapazität Frau Dr. hc phil Loth zu einer ärmlichen westdeutschen Landeshauptstadt degradiert. Andere Promis waren da auch nicht viel besser und wollten gar Bonn zur Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen machen.
Auch die Bonner dürften da wenig Begeisterung zeigen. Interessanterweise möchte man nun ganz flink das Schulsystem reformieren und die Hauptschule abschaffen.
Die Finnen hätten ja auch ein anderes und die sind bei Pisa ja bekanntlich vorne. Schüler, die bis zur achten oder neunten Klasse zusammenbleiben und erst dann aufgeteilt werden und wo die potentiellen Abiturienten in eine erweiterte Schule, die heute Gymnasium genannt wird, geschickt werden, das ist so neu nicht und auch nicht nur unbedingt eine Idee der Finnen.
Das hat auch in der DDR schon 40 Jahre recht gut funktioniert und das hätte man im Verlauf der Einheit ja übernehmen können und da nur den politischen Aspekt der Staatsnähe weglassen müssen, der das Abitur der DDR ja so suspekt machte.
Aber die Regierung Kohl, der ja dann auch eine gewisse Frau Merkel länger angehörte, war ja so unheimlich schlau und schmetterte das Schulsystem der DDR als kommunistisch und damit untauglich in Bausch und Bogen ab.
Die Meisten der Schüler, die Probleme beim Pisatest hatten, und haben, sind jetzt 12 bis 15 Jahre alt sind also noch vor 1998, also unter Kohl eingeschult wurden.
Wenn jetzt die SPD in der Bildungspolitik eine Rolle rückwärts macht, um die Schüler nach vorne zu bringen, ist das für mich alten Bürger der DDR, der da auch zur Schule ging, dann doch ein eher komischer Akt der Verzweiflung und der Hinweis auf das so sehr gute Schulsystem der Finnen schon eher lachhaft.
Das hätte man alles schon vor 15 Jahren haben können und ziemlich umsonst noch dazu.
Auch das System des Flaschenpfands hat in der DDR ja mehr als drei Wochen recht gut funktioniert und da hätte die Regierung Schröder das Rad nicht neu erfinden müssen.
Es ist sowieso erstaunlich, das man jeden Schiss, der aus den USA kommt, so gut wie unbesehen übernimmt, aber bei der bloßen Erwähnung von funktionierenden Systemen aus der DDR heute weiche Knie bekommt!
Das hat dann schon etwas von unangebrachter westlicher Arroganz und Überheblichkeit!
Wenn also schon die deutschen Promis so bei Pisa versagen, muss es mich nicht wundern, wenn der Bauer aus Ramstein so absolut unfähig zu normaler Kommunikation ist. Wieso sollte der auch mehr wissen und können als diese Kader Loth?