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Planet Terror

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Was jetzt exakt so klingt, wie das enge Weltbild des Minister Schäuble ist entgegen allen Erwartungen doch nur der zweite Film aus dem amerikanischen Double Feature mit dem Namen Grindhouse, das in den USA schon zusammen am 06.04.2007 startete, aber in der cineastischen Sahel-Zone Deutschland Monate später und dann auch noch getrennt.
Wir wurden allerdings mit dem konfrontiert, was die Regierung des Schäuble unter „Politik“ versteht, denn im Foyer unsres Kinos, so groß wie ein Bahnhof, durften wir auf einmal nicht mehr rauchen und mussten wie Schüler vor die Tür.
Die beste Freundin von allen hatte Kritiken gelesen und war nicht sehr begeistert, weil sie noch das französische Autorenkino, die Sci Fi Romanze „The Doom - Der Film“ in den Knochen und in schlechter Erinnerung hatte, aber ich konnte sie überreden, denn ich mag und sammle die Filme von Robert Rodriguez. Sie hat zwar "From Dusk Till Dawn" gesehen und gemocht, aber was jetzt kam, hat sie dann doch etwas überfordert, denn dagegen war sogar „The Doom“ glatt dem Kinderkanal entsprungen. So darf sie nun die nächsten 13 bis 23 Filme bestimmen, die wir im Kino sehen, darunter ein Disney Film als Höchststrafe. Auf eine feinfühlig gestaltete, aber bremsende Handlung wurde in “Planet Terror“ genauso beherzt verzichtet wie in Tarantinos „Death Proof“. als Schauspieler hat Rodriguez alle möglichen Darsteller aus den B und Trash Movies zusammengeholt, darunter auch den „Rasenmäher-Mann“ Jeff Fahey und die einzig wirklich bekannten Gesichter und Namen waren dann auch Bruce Willis und Quentin Tarantino, die aber eher sehr schräge Nebenrollen hatten. Bis auf die Zombies zog Rodriguez alle Register seiner bisherigen Filme, denn was da gemeuchelt wurde oder meuchelte, war alles mehr oder weniger am Leben. Alle ausgestattet mit einer Hautkrankheit, gegen die eine ausgewachsene Lepra wie eine pubertäre Hautreizung wirkte, optisch aber ungemein interessant. Es gab ein Krankenhaus mit Ärzten, die jeder Kranke meiden würde, wenn er nur ansatzweise am Leben hängt. Dort lag auch eine Go Go Tänzerin, die auf makabere Weise ihr Bein verloren hatte und dafür mit einer MG eine Prothese bekam, wie sie keine Kasse zahlen würde, aber mit der sich jede Diskussion ziemlich final führen ließ. So kam es zu 102 Minuten optisch sehr ansprechender und sinnfreier Metzelei, bei der meine Freundin die Qualen der Hölle erlitt und ich mich vergnügte. Tarantino hatte wohl den abgefahrensten Film seit „Pulp Fiction“ abgeliefert und Rodriguez sein nächstes ansprechendes Blutbad, das mir auch ohne Handlung 9/10 Punkte und die Anschaffung der entsprechenden DVD wert ist.



Wer dazu eine Meinung hat und die unbedingt auch loswerden will, der klickt bitte Hier!