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Seit auf dem Konklave, also der Papstwahl von 2005 alle verantwortlichen Kardinäle vom Leibhaftigen besessen waren und sie ausgerechnet den deutschen Kardinal Ratzinger zum neuen Papst machten, sind Deutschland und seine Medien in einem religiösen Ausnahmezustand. Als erstes fiel Springers BILD in ein religiöses Koma und erklärte ernsthaft, alle Deutschen wären nun Papst und dann alle anderen Medien.

Seit 2005 wird nun ausführlich gezeigt, wenn dieser deutsche Papst in seiner bayrischen Heimat auch nur frische Socken holt. Nur was ist da dann zu sehen? Man sieht einen sehr betagten Mann, der sich ernsthaft für den Vertreter Gottes hält und der dennoch frei herumlaufen kann. Andere Menschen kamen für weniger in die geschlossene Anstalt oder wenigstens in eine geschlossene Abteilung.

So ist ja die ganze christliche Lehre genau genommen ein hahnebüchenden bis krimineller Unfug, denn wenn man die Schöpfung tatsächlich ernst nimmt, sind alle Menschen nach Kain und Abel, den Söhnen von Adam und Eva ein einziger großer Inzest, denn die waren in der Bibel ja Brüder. Abgesehen davon wird mir und anderen bekennenden Heiden nicht ganz klar, warum ein, der Bibel nach allmächtiger und vor allem, ein allgegenwärtiger Gott derart viel irdisches Fußvolk benötigen sollte denn sollte es einen Gott geben, muss man für ihn nicht meine halbe Stadt absperren, denn er würde sich zu wehren wissen, wie man dem Alten Testament entnehmen kann, in dem es sehr viel blutiger zugeht als in allen gedrehten Actionfilmen zusammen. Dieser verstockte, religiöse Greis, für den Sex genauso Teufelswerk ist wie die Bücher von Harry Potter, der gestern, am 22. September 2011, Berlin besuchte und sich von 70 000 religiös besoffenen Fans im Olympiastadion feiern lässt und für den die halbe Stadt gesperrt wird. Wenn die Rolling Stones oder Mario Barth das Stadion genauso füllen, wird da das Haus gerockt oder geht die Post ab und es gibt gute Unterhaltung, aber der Geront aus Rom steht nur für Unterstützung einer reaktionären Regierung, die nichts von Substanz gebacken bekommt und wird nur lateinische Liturgie vor sich hin plappern.

Impulse erwartet Merkel von diesem Besuch, aber darf bezweifelt werden, dass ein 80 jähriger Menschenfeind, der nicht einmal die Tiefen einer Ehe kennt, auch nur einen positiven Impuls oder Rat für das tägliche Leben kann. Es würde ja auch keiner auf die Idee kommen und einen katholischen Kirchenfürsten, der nur in Frauenkleidern herumläuft, nach der gerade angesagten Herrenmode in Mailand zu fragen. Jeder Mensch soll glauben, woran er will, an Gott, Buddha, Allah oder wegen meiner auch an den „Großen Grünen Arkelanfall“, der das ganze Universum einfach ausgeniest hat, wie die die Jatravartiden auf dem Planeten Viltwodl VI aus einem Roman von Douglas Adams glauben, aber wenn soviel Geld und Aufwand im Spiel ist wie bei der Katholischen Kirche, dann kann da nur etwas faul sein.

Gerade auch die Katholische Kirche hat jeden Grund zu einer großangelegten Ablenkung von ihren recht irdischen Problemen. Kindesmissbrauch, Mitgliederschwund und rasant schwindende Akzeptanz. So betrachtet ist die Katholische Kirche die FDP unter den Religionen. Wie rückständig diese Kirche tatsächlich noch ist, bekam sogar der Gastgeber Bundespräsident Wulf zu spüren, weil er als Katholik, der es wagt, geschieden zu sein, nicht am heiligen Abendmahl des Papstes teilnehmen darf. es hat eben nichts genutzt, den Papstbesuch zu einem Staatsbesuch zu machen, damit man Berlin verbarrikadieren und hier die Gullideckel zuschweißen kann.

Die Anhänger von Papst Ratzinger, die von überall her herangekarrt worden sind, skandieren „Gott ist Zukunft“ und das mag sein, aber was hat das alte Männlein aus Rom bitte mit Gott zu schaffen? Ein echter Gott benötigt nicht derart viel und derart selbstgefälliges Bodenpersonal, die in seinem Namen Kreuzzüge geführt und in allen Kriegen die Kanonen gesegnet haben. Wenn das Geld, das für diesen Besuch verbraten wurde, den Hungernden in Ostafrika gegeben hätte, wäre vielleicht etwas Christliches dabei rausgekommen, aber wie es jetzt aussieht, ist der ganze Tag eine einzige religiöse Masturbation.

Als Höhepunkt dieser unerotischen Veranstaltung durfte der Pope sogar im Bundestag reden und wie in der DDR wurden die leeren Sitze derer mit alten Parlamentariern A.D als Statisten aufgefüllt, weil eben nicht alle diesen religiösen Brei hören wollten und die meinten, die verfassungsmäßige Trennung von Staat und Kirche sei in Deutschland noch in Kraft. Nur da haben sie eben nicht mit Merkel und Konsorten gerechnet. Für sie hat Papst Benefiz noch den Satz „Erfolg darf nicht der Maßstab der Dinge sein.“ geprägt, denn von allzuviel Erfolg wird Merkel und ihre Koalition der Unfähigen ja nun nicht bedroht.

Wozu der Besuch nun taugen sollte, da kann man nur spekulieren. Eine Spekulation geht ja dahin, dass Ratzinger der Merkel zeigen sollte, wie man als alter Mann auch Kleider tragen kann. Für die Stadt Berlin war dieser Papstbesuch so nützlich, wie für die Stadt Dubai die Anschaffung eines Schneepfluges. Der mediale Aufwand, den ARD, ZDF und teilweise auch die Privatsender für den Besuch des Popen an den Tag gelegt haben ist in etwa so, als wären in Deutschland die ersten Aliens gelandet und nicht etwa nur der Führer einer großen religiösen Sekte aufgeschlagen.

Damit sie auch in Zukunft ihr Programm mit sakraler Hofberichterstattung verstopfen können, haben ARD und ZDF für 2013 eine satte Gebührenerhöhung in Aussicht gestellt. Die Industrie muss Hunderttausende für ein paar Werbeminuten im Fernsehen zahlen und die Katholische Kirche bekommt ganze Tage und fast Wochen umsonst. Das kann sich einfach nicht rechnen und so muss am Ende der Zuschauer blechen, ob er mit der Kirche nun was am Hut hat oder nicht. Wann immer man dieser Tage die Öffentlich/Rechtlichen einschaltet, sieht man das Problem der deutschen Medien. Es gibt in diesem Land weder einen Brad Pitt noch einen Prinz William, über die man etwas berichten könnte, also wird detailliert über den deutschen Heiligen Vater und seinen heiligen Stuhlgang erzählt und so ziemlich jeder Fromme wird vor Kamera und Mikrophone gezerrt, weil man glaubt, er hätte etwas zu sagen.

Diese Rituale erinnern an das Fernsehen der DDR, wenn die SED gerade Parteitag hatte. Nur fehlt heute die Option, zum Westfernsehen umschalten zu können, wenn es zu öde wird. Heute hilft es sehr, ein Regal voller Filme zu haben und jeder einzelne ist notwendig, wenn die Katholiken wüten. Soweit ich die Bibel noch in Erinnerung habe, sollte der Mensch auch nur fest im Glauben sein, von laut, nervend und aufdringlich stand da nichts!!

Keine Macht den Drogen! fällt mir bei dem Auftritt nur ein...



Hagen Rether ist nüchtern und differenzierter zum Thema:



Hier noch Meister Pispers:



Wer dazu eine Meinung hat, der bemühe den Link hier