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Programm für die niederen Triebe

LesbiansLesbisch
Es ist ja ein ziemlich offenes und sehr sichtbares Geheimnis, dass der Privatsender Pro7 derzeit wieder ein Fernsehprogramm für sehr schlicht gestrickte Menschen anbietet, die ihr Hirn im Schritt zu haben scheinen.
Ob nun die X-te Wiederholung von „Sex an the City“, was ja übersetzt ziemlich sperrig und sinnfrei „Geschlechtsverkehr und die Stadt“ bedeutet und nun schon ins Vorabendprogramm gerutscht ist, oder ganz neu, der Weichspülporno, die Lesben-Show „The L-World“, der sich direkt an Frauen wendet, die es lieber miteinander machen würde, als mit Männern, die Zielgruppe war immer dieselbe, Männer, die auf normalem Weg offenbar keine Frauen finden, um mit ihnen über Sex zu reden oder gar selbst welchen mit einer Frau machen. Also ein Programm, das vor noch 20 Jahren absolut unnötig gewesen wäre. So geht Pro7 mit diesem Konzept für den feuchten Männertraum dann auch baden, wie die Rheinische Post
zu berichten weiß:



Düsseldorf (RP). Deutsche Privatsender kaufen für viel Geld amerikanische Serien ein. Manche sind beim Publikum beliebt. Viele treffen den Geschmack der Deutschen allerdings nicht. Letztes Negativbeispiel: „The L Word“ bei Pro 7.
Sie gehören zum Feinsten, was das Fernsehen zu bieten hat: Amerikanische Serien drücken dem TV-Programm rund um den Erdball momentan den Stempel auf wie seit den Glanzzeiten von „Magnum“ und Co. in den 80ern nicht mehr. Eine Erfolgsgarantie gibt es für deutsche Sender, die amerikanische Serien ausstrahlen, dennoch nicht: Während etwa der Krimikult „CSI“ (Vox) einen Quotenrekord nach dem anderen bricht, stürzten die Quoten der viel beachteten Serie „The L Word“ (Pro 7) um eine Clique lesbischer Frauen nach einem ordentlichen Auftakt schon bei der zweiten Folge steil ab.


Eine Entwicklung, die nachvollziehbar ist in dieser verklemmten Welt. Wer will sich schon ganze Serien mit Geschwätz über Sex ansehen, wenn an jeder Ecke eine Videothek mit harten Porno-DVDs lockt, die da für wenig Geld zu haben sind. Nun hält sich auch hartnäckig das Gerücht, dass die Hälfte der Weltbevölkerung tatsächlich weiblich sei und das würde ja eine Menge Möglichkeiten eröffnen, wenn dem wirklich so ist. Möglichkeiten, die ich noch aus meiner Jugend kenne und von denen ich definitiv weiß, dass sie Spaß machen. Es gab noch kein Pro7 und auch sonst keine Serien über lesbische Frauen und trotzdem sind die Meisten meiner Freunde stolze Eltern geworden. Ich selbst bin zwar kein Elternteil, aber das hat andere Gründe und über die wichtigsten Techniken weiß ich auch so ganz gut Bescheid. Heute braucht es bunte, politisch korrekte Seifenopern aus den USA, um eine bestimmte, unterbelichtete Art Mann sexuell auf dem letzten Stand, bei Laune und vor dem Fernseher zu halten, damit sie auch ja den nächsten Werbeblock nicht verpassen. Von jetzt ab muss diese armselige Sorte Mann wieder Schmuddelheftchen am Kiosk klauen oder bei Muttis Katalogen in den Unterwäscheseiten wühlen, um ihren Sex auszuleben.
Denn diese „L Word“ von Pro7 ist traurige Fernsehgeschichte, denn so viele Männer, dass Pro7 mit diesem weichgespülten Softporno eine anständige Quote machen konnte, waren dann doch nicht gestört und das lässt mich schon wieder hoffen.

Wer dazu eine Meinung hat und die unbedingt auch loswerden will, der klickt bitte Hier!