About me
   Verfasstes
   Internetfamilie
   Fotos
   Friends
   Tiere
   Links
   Guestbook
   Diverse Bilder
Prominente in der Werbung


Da gibt es auch die verschiedensten Träger einstmals oder sogar immer noch prominenter Namen aus Film, Fernsehen, Sport und nun offensichtlich auch Arbeitsamt, die ihren, einstmals guten Namen zum Zwecke der Werbung an den Meistbietenden verhökern.
Bestes Beispiel dabei ist Franz Beckenbauer. Hatte er vor zwei Jahren noch für die Einzigartigkeit des Funknetzanbieters E-Plus beinahe seine Mutter verkauft, sitzt er nun wie leicht angesoffen oder bekifft im Fernsehsessel und benötigt ein Funktelefon des Funknetzanbieters O2 um zu wissen, das er sich Zuhause befindet, weil auf dem Apparat Genion Home zu lesen ist.
Seinen Part bei E-Plus hat nun der amtierende und wohl unterbezahlte Fußballnationaltrainer Rudi Völler übernommen, der bei den Reisen von Neckermann auch wie aus dem Nichts auftaucht und allerlei nichtssagende Kommentare von sich gibt. Auch der ehemalige Nationaltorwart Tony Schuhmacher, eigentlich eine Legende, kann man beim Werben für ein Mineralwasser bestaunen. Die ehemalige Abfahrtsläuferin mit Goldmedallie Marina Ertl ist diese zu Kopf gestiegen und sie bewirbt allen Ernstes eine Kalorienbombe als Brotaufstrich, der ihr nach eigener Falschaussage Kraft und Halt gibt.
Das dieses Zeug bei zu regelmäßigem Verzehr eigentlich nur fett macht, sieht man ihr weder an, noch erwähnt sie diesen Umstand auch nur mit einem Wort.
Auch der Deutschen liebster Berufskraftfahrer Michael „Schumi“ Schuhmacher wurde schon ertappt, als er für einen Kleinwagen von Fiat Werbung machte, weil wohl die etwas flinkeren Modelle seines Arbeitgebers Ferrari nicht wirklich kompatibel mit deutschen Durchschnittseinkommen sind. Mr. Wetten dass ich Geld brauche Gottschalk bemüht, anders als bei den Kalorienbomben von Haribo, sogar seinen Bruder, um die Einzigartigkeit von Postaktien einer staunenden Allgemeinheit ans Herz zu legen. Kollege Jauch hingegen bemüht nur einen (seinen?) Hund, um die Unentbehrlichkeit eines Kataloges von Quelle zu demonstrieren. Seltsamerweise lebe ich auch ohne. Die große alte Dame des kulturell wertvollen Fernsehgesprächs, Alfred Biolek, lässt es sich natürlich auch nicht nehmen und wirbt standesgemäß für Klosterfrau(!) Melissengeist.
Die ehemalige Tagesschausprecherin und fast beinahe in Hollywood gespielt habende Möchtegernschauspielerin Susan Stahnke bewirbt auf etlichen Privatkanälen stundenlang ihre, angeblich eigene Fitness Collection, Eigentlich könnte sie selbst das am Meisten brauchen, so fertig, wie sie sich dafür macht und nachdem sie sich schon für ein „Damenpissuar recht derbe zum Affen gemacht hat. Immerhin hat sie es mit ihrem Gewese schon in „Dirk Jaspers Filmlexikon“ im Internet geschafft. Wer immer auch dieser Dirk Jasper und sein Lexikon sein mag. Die taz fragte darauf hin frech, wie es nunmal ihre Natur ist: „Darf man Susan Stahnke jetzt als Deutschlands offensten Arsch bezeichnen?“. Auch der Tatortkommissar Stöver, der im realen Leben unter Manfred Krug firmiert, war sich nicht zu fein, mit 65 Lenzen noch für die umstrittenen Produkte des Monopolisten Telekom recht heftig zu werben. Das alle diese Leute dabei an Glaubwürdigkeit verlieren, scheint ihnen wohl egal zu sein.
In dem Zusammenhang ist es einfach nur Bedauerlich, das man selbst die spitze Zunge des Meisters der Late Night, Harald Schmidt, für ein Gebräu der Firma Nescafe Werbung machen sah und hörte. Den Vogel schoss und schießt allerdings die unvermeidliche Uschi Glas ab, die Nacht für Nacht durch die privaten Sender tingelt, um dort für ihren Faltenkitt und ähnlich „sinnvollen“ Mist zu werben.
Unumstritten an diesem Zeug ist eigentlich nur, dass Frau Glas das selbst Kiloweise konsumieren muß, denn sie wird ja alles, nur nicht jünger. Am Wildesten und Gierigsten treibt es aber der als Zweitnervigster aller Deutschen erkannte und gewählte Dieter Bohlen. Seine „Musik“ als Terror hat wohl noch nicht gereicht, nun hält er seine faltige Fratze für jeden konsumellen Mist in die Kamera und es ist anzunehmen, dass er bei genügend Cash auch die Einzigartigkeit von bestimmten Tampons preisen würde. Der Mann ist eben käuflich!