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Rambo im Internet

Wir erinnern uns, Anfang der achtziger Jahre schickte Hollywood die Kunstfigur „Rambo“ in die Welt, um für Amerika offene Rechnungen mit dem, von den USA überfallenem Staat Vietnam zu begleichen, oder damals aktuelle Probleme mit Afghanistan und oder der UdSSR mittels brachialer Waffengewalt zu lösen.
Es war ein, ebenso lustiger wie dummer Anblick, wenn da ein Silvester Stallone mit entblößtem Oberkörper mit umgeschnallter Munition für das LMG in seiner Hand ganze Regimenter feindlicher Soldaten im Namen einer sehr kriegerischen USA mit Ronald Reagan als Präsidenten niedermetzelte und so stellvertretend und im Nachhinein den so jämmerlich verlorenen Krieg in Vietnam gewann.
Nun machte das aber insofern Sinn, als das nun für eine neue Generation Amerikaner bestimmt war. Wie erwähnt, es war dumm und irgendwie sinnlos, denn Geschichte lässt sich nicht verbiegen und ein verlorener Krieg bleibt verloren, auch wenn die Helden eines Filmes das dann anders darstellen.
So gesehen, ist ein Teil der aktuellen und sinnigerweise der deutschen Jugend, genau genommen einer dieser Jungs, noch sehr viel dümmer, als die Kunstfigur Rambo, denn er kann zum Ersten ein Gästebuch nicht von einem Forum unterscheiden und zum Zweiten versteckt er sich hinter einem albernem Rudolph, was mich der Schreibweise wegen, eher an einen unterbelichteten Bayern gemahnt, denn an einen Menschen, den man ernst nehmen sollte, da er auch das amerikanische Volk nicht von der amerikanischen Politik genauso wenig zu trennen vermag, wie er Forum von Gästebuch zu unterscheiden vermag, wäre er ein ungesunder Beleg dafür, dass Pisa dann wohl doch auch in Bayern seine Opfer gefunden hat.
Rambo hatte im Film seine mentalen Probleme, weil er aus einem verlorenem Krieg nach hause kam und von den Amerikanern deswegen ausgebuht und ausgepfiffen wurde.
Über die Gründe der mentalen Disharmonie des Rambos aus meinem Gästebuch kann ich nur spekulieren.
Jemand, der jeden Abend das Internet und da vorzugsweise bei mir nach, wie er meint, „Amerikafeindlichen“ Texten zu durchforsten muss, weil wörtlich: *auf meinem amerikanischen Auto "Fuck USA" draufgesprüht* wurde und sonst nichts anderes im Schädel hat, der hat nicht im Krieg, sondern der hat ziemlich eindeutig im Leben verloren.
Das habe ich auch, aber ich habe gelernt damit umzugehen und mir würde nie in den Sinn kommen, das Internet nach Texten zu durchforsten, die mir nicht passen, um dann heldenhaft und anonym in einem fremden Gästebuch unter mich zu machen. Dafür habe ich noch immer ein WC. Nur dieser Rambo hat in Bayern sicher das Klo über dem Hof und so kackt er lieber am Computer und da in mein Gästebuch.
Diesem Rambo in meinem Gästebuch geht es sicher wie den meisten Kriegern. Er hatte noch nie eine Frau und ihm fehlt Sex, der über den mit seiner eigenen Faust hinausgeht.
Eine echte Schätzfrage wäre ja noch, was solche Rambos und Maulhelden aus dem Internet eigentlich gemacht haben, als ein lustiger Präsident Clinton der Welt noch keinen Grund gab, ihn und sein Amt nicht ernst zu nehmen?
Ich glaube, der Rambo hier hat da entweder noch an der Windel genuckelt, oder, was wahrscheinlicher ist, die Kraft seiner rechten Hand Nachts unter der Decke vergeudet. Auf jeden Fall war es unwichtig!