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Rechtslage

Es ist mal wieder soweit und die Politiker quer durch alle Parteien beklagen im Jahr der WM mit dem lustigen Motto: „Zu Gast bei Freunden“ die schon wieder aufblühende Gewalt von den Schlägern gegen jeden, der auch nur fremd aussieht. Man könnte meinen, die deutschen Politiker sind nur kurz zu Besuch in Deutschland und haben nicht etwa das Sagen hier. Wenn dann doch mal ein Politiker von vielen seine irdische Herkunft entdecken, wie Bspw. der frühere Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye und am 17. Mai dazu warnt:



Der frühere Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye hat dunkelhäutige Besucher der Fußball-WM wegen wachsender neonazistischer Gewalt vor Reisen nach Brandenburg gewarnt und damit einen Sturm der Entrüstung in dem ostdeutschen Bundesland ausgelöst. In einem Interview mit dem Deutschlandradio Kultur sagte Heye am Mittwoch: "Es gibt kleine und mittlere Städte in Brandenburg und anderswo, wo ich keinem, der eine andere Hautfarbe hat, raten würde, hinzugehen. Er würde sie möglicherweise lebend nicht mehr verlassen", sagte Heye, der im Kabinett von Bundeskanzler Gerhard Schröder Staatssekretär war und nun dem antirassistischen Verein "Gesicht zeigen" vorsteht.
Heye warnte zudem vor einer Bagatellisierung fremdenfeindlicher Überfälle. Es dürfe nicht sein, dass den Opfern eine Mitschuld an den Übergriffen gegeben werde. Die Bereitschaft wegzusehen, habe zugenommen. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) hielten Heye eine unverantwortliche Verunglimpfung ihres Landes vor. Andere SPD-Politiker und die Grünen nahmen hingegen den früheren Regierungssprecher in Schutz und nannten die Warnung nachvollziehbar.


Er wurde dafür aus fast jeder Ecke angebellt und zurückgepfiffen, aber nur einen Tag später, am 18. Mai musste n-tv vermelden, dass man sogar im belebten Berlin nicht unbedingt sicher ist:



Der brutale Überfall auf einen türkischstämmigen Politiker der Berliner Linkspartei hat die Debatte über gewalttätige Fremdenfeindlichkeit in Deutschland zusätzlich angefacht. Wie aus dem Verfassungsschutzbericht hervorgeht, stieg die Zahl der Neonazis und gewaltbereiten Rechtsextremisten im Vorjahr nochmals an. Derweil gibt es nach dem Überfall in Berlin noch keine Spur von den Tätern. Das 56-jährige Opfer liegt im Krankenhaus.


Dabei machen die Politiker und andere Verantwortliche die Rechtslage, also die Lage für die Rechten mal wieder so richtig bequem und günstig für die braune Saat. Die Fans der Rechten, die ja ihre Wurzeln noch immer in einer ziemlich bösartigen Diktatur haben, dürfen lautstark auf das demokratische(!) Recht der Meinungsfreiheit pochen und ihren unsäglichen Müll in Medien breittreten, die eine Diktatur gar nicht zulassen würde. Sie haben eigene Zeitungen und auch dieses üble Machwerk , in denen sie ihren ungebremsten Hass propagieren dürfen und in den Foren des Internets werden sie geduldet, selbst wenn sie und ihre kleinen Fans nur negative Beiträge abliefern und munter zum Hass auf alle Fremden im Land aufrufen oder auch nur auf die, die einen nicht ganz so deutschen familiären Hintergrund haben. Wie bei Pogromen von Hoyerswerda (1991) und Rostock Lichtenhagen (1992) sehen begeisterte Deutsche nur zu oder klatschen wie in Hoyerswerda sogar noch Beifall. In den Foren des Internets geben sie sich als besorgte deutsche Bürger, die meinen, die Jugend aufklären und vor was auch immer, schützen zu müssen. Anders, als zu den Zeiten ihres, zum Glück ziemlich toten GröFaz, rufen sie nicht allzu offen zu Hass und Gewalt auf, damit auch ja kein Forenbetreuer misstrauisch wird und ihre Rechnung geht auf. Ihre Botschaft für die geistigen Fußgänger kommt bei denen an und die entwickeln dann selbst ein Sendungsbedürfnis und sie nehmen die ständige Warnung vor Überfremdung in jedem zweiten Text genauso in ihr primäres und ständiges Vokabular auf, wie der Papst seine Warnung vor Kondomen und die Androhung todeslänglicher Hölle bei Sex vor der Ehe, der dann auch noch Spaß machen könnte. Nur muss man diese fanatischen Rechten, die in meinen und anderen normaler Menschen Augen nichts anderes als Neonazis sind, als weitaus gefährlicher einstufen, als diese senilen Pfaffen in Rom. Würde die Kirche genauso viel Zuspruch und
Mitläufer haben, wie die Neonazis, könnt sie die Kirchen glatt dichtmachen und von dem Geraubten leben. Das Motto der WM sollte in "Zu Gast bei Feinden" überdacht werden

Für die, hier leider üblichen anonymen Wut und Belehrungsausbrüche, anonyme Beschimpfungen durch Mutanten, Idioten, also peinlichen Nenschen und Mantelkindern, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, oder auch nur für Kommentare, bitte hier klicken!