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Rede und Antwort

Sabine Christiansen, ihres Zeichens ehemalige Tagesschausprecherin, Moderatorin und vor allem ein bekennendes Mitglied der CDU, fühlte sich berufen, der Kanzlerkandidatin der CDU, Angela Merkel, in der Christiansens Talkshow eine Plattform zu geben, in der sie in Wahlkampf, jede Menge Versprechungen und in Frust machen konnte. Dazu eingeladen waren auch Wirtschaftswissenschaftler aller Couleur, die der Kandidatin mit Fragen zur Wirtschaftspolitik einer CDU geführten Regierung auf den Pelz rücken konnten.
Nun versteht aber die gute Frau Merkel von der Marktwirtschaft genauso viel, wie Graf Dracula von Kinderheilkunde und so erschöpften sich ihre Aussagen und Antworten auf die gestellten Fragen im abspulen der Blasen des Wahlprogramms der Union und in endlosen Vorwürfen an Kanzler Schröder.
„Er hat nicht“, „Er hätte“, „Er hat versäumt“ usw. usf. also irgendwie nichts Neues. Das es Deutschland so überaus dreckig geht und es auch kein Geld habe, dass ist seit spätestens 1427 die alleinige Schuld dieses unglaublich unfähigen Kanzlers Schröder. Von ihrem persönlichen Gönner Helmut Kohl, der das Geld mit beiden Händen ausgab und allen alles versprochen hatte, nicht ein einziges Wort!
Damals war Legoland ja auch noch nicht abgebrannt, sondern Kohl hatte ja nur das Feuer gelegt und sich dann abwählen lassen.
„Sollen doch die Sozen mit den Trümmern klarkommen, denn die konnte er ohnehin noch nie so recht leiden. Da Willy Brandt so unglaublich frech war, den Friedensnobelpreis zu bekommen, brauchte Helmut Kohl für sich eine andere politische Großtat, die ihm einen Platz in der Geschichte sicherte. Da fügte es sich ungemein gut, dass die Ostdeutschen in der DDR gerade ihre stalinistische Regierung zum Teufel gejagt hatten und ihm als frische Wähler dienlich sein konnten.
Das ist soweit Geschichte und wird auch jeder kennen. Nun hat aber der friedliche Umsturz in der DDR auch zu Neuwahlen dort geführt, bei der erstaunlicherweise die ehemalige Blockpartei, die Ost-CDU an die Regierung kam.
Nun war aber deren Personal durch 40 Jahre Beischlaf mit der SED ziemlich verbraucht und für Kohl damit absolut uninteressant. Sein Interesse galt den kleinen Parteien, die nach der Wende in der DDR ganz plötzlich in der Ost CDU aufgegangen sind, wie zum Beispiel der „Demokratische Aufbruch“. Einst aufgebrochen, die DDR zu erneuern und nachdem die Gründer des „Demokratischen Aufbruch" Schnur und Eppelmann als Spitzel der Stasi enttarnt waren, lagen dere Mitglieder schnell im Bett bei der CDU. Die CDU Regierung der DDR hatte dadurch dann auch so eine putzige graue Maus als Regierungssprecherin, mit dem Namen Angela Merkel. Helmut Kohl dachte sich, wie einst der große Schöpfer allen Lebens: „Die werde ich nehmen und nach meinem Ebenbild formen!“ Das ist ihm äußerlich zumindest nicht gelungen, aber aus der einstigen grauen Pressesprecherin von de Maizière wurde ein Machtmensch nach seinen Vorstellungen, die seit 2002 sogar die Vorsitzende der Unionsfraktion im gesamtdeutschen Bundestag ist und nun allen Ernstes sogar die erste Kanzlerin werden will. So richtig etwas geleistet hat sie dazu eigentlich nicht. Sie war nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort und traf dort in Helmut Kohl den richtigen Förderer und einflußreichen Mentor. So konnte auch ein Seiteneinsteiger wie Merkel Parteivorsitzende einer recht ländlich geprägten CDU werden und das erklärt dann auch, warum sie recht blass aussah, als die eigentliche Frage kam. Gefragt, wie sie es denn anstellen will, dass die Firmen, die jetzt schon satte Gewinne in Milliardenhöhe einstreichen und trotzdem Leute entlassen unter, ihrer Regierung dann plötzlich umdenken und auf einmal wieder Leute einstellen werden, kam die Kandidatin sichtlich ins Grübeln und dann ins Stammeln. „Sie müssten“, „Sie werden“, „Sie sollten…“ so war ihre umfassende, aber nicht ganz befriedigende Antwort. So bescheinigte ihr jeder der Experten, einer nach dem anderen, auch eine gewisse schreiende Inkompetenz im Bereich der Wirtschaft. Was immer Sabine Christiansen mit der Einladung an positiven Effekten bezweckt hat, Dank einer ziemlich unwissenden Frau Merkel, die nur das Wahlprogramm der CDU herunterleierte, ging das gründlich daneben. Zumindest weiß die Nation, weiß ich, einmal mehr, das wir bei der Wahl der Union nur einen Wechsel bekommen, aber keine brauchbare Alternative. Geredet hat Frau Merkel recht viel, aber echte Antworten blieb sie schuldig!
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