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Reinkarnation

Nachdem nun bei der Präsidentenwahl in den USA 2004 George W Bush auch erfolgreich damit geworben hat, das er der Sekte der „wiedergeborenen Christen“ angehöre, jagt mir das erst einmal einen gehörigen Schrecken ein. Denn schon die Überlegung, dass ein solcher Ochse gleich mehrmals auf die Welt kommen könne, um da dann immer wieder Schaden anzurichten, trieb mir das kalte Grauen in den Nacken. Selbst wenn er in seinem nächsten Leben nur als Ratte wiederkäme, würde das der Welt auch nur eine Rattenplage garantieren. Dafür dass in den USA Religion und Staat so streng getrennt sein sollen, haben die religiösen Spinner da aber mächtig viel, zuviel, zu sagen. Wenn wiedermal irgendein Glaube regiert, ist es nicht weit bis zur Hexenverbrennung und bis zur nächsten Inquisition.
Das würde zwar zum Amerika des Mr. Bush passen, aber nicht ins Jahr 2004.
Es gibt da wohl doch noch eine Mehrheit jenseits der Gegenwart und die hat offenbar das Sagen. Wozu dann der ganze Mumpitz von „technologischem Fortschritt“ Weltraumforschung und Computerindustrie, wenn Amerika das nur braucht um seine Kirchgänger zu verwalten?
Wozu dann die Scientology als böse Sekte bekämpfen und verbannen, wenn das Staatsoberhaupt selbst nur das Mitglied einer Sekte ist? Solange Amerika selbst sich nicht einem passenden Exorzismus unterzieht, sollte es keinem anderen Land der Erde vorschreiben, wie es zu leben hat.
Mal ganz abgesehen davon, das die USA selbst die meisten Terroristen ja erst finanziert und so den Angriff auf die USA erst möglich gemacht hat. Von den Taliban bis hin zu Osama Bin Laden und sogar dem ach so finsteren Saddam Hussein haben alle Geld und Waffen von den USA bekommen.
Da kann das mit der Wiedergeburt schon ziemlich dämlich sein, wenn man im zweiten Leben völlig vergessen hat, wem man alles fürs Terror machen im ersten Leben Geld gegeben hat und so gesehen ist George W Bush nicht etwa böse und/oder dämlich, sondern nur ein Opfer seiner Religion!
"Wer nicht für uns ist, ist gegen uns". Mit diesen Worten hatte George Bush nach den Anschlägen am 11. September klar gemacht, dass er jede Kritik an der US-Regierung mit Terrorismus gleichsetzt. Nur wenige waren dann noch bereit, sich zu einer Weltanschauung zu bekennen, die anders als seine, mehr kennt als nur Gut und Böse. „How can 59054087 People so dump? “Titelte der britische (!) Daily Mirror in seiner Ausgabe nach der Wahl in den USA und traf damit den Punkt.
Das ist jetzt vier Jahre her, aber an dieser Haltung hat sich nicht viel geändert. Jeder der George Walker Bush zustimmt und ihm folgt, ist ein Demokrat und alles andere folglich ein Terrorist, der bekämpft werden muss.
Auch das erinnert an die katholische Kirche des Mittelalters und Europäer, die so etwas auch noch befürworten und sogar bewundern, sind im Geiste selbst noch im Jahr 1400 hängen geblieben.
Das amerikanische Volk hat sich jedenfalls einen Bärendienst erwiesen, als es diesen Mehrmalsgeborenen wieder in sein höchstes Amt gewählt hat.
Kerry bleibt es jedenfalls erspart, aus der Nummer mit dem Irak wieder rauszukommen, denn diese Suppe darf der Superchrist Bush jetzt erst einmal alleine auslöffeln. Da darf er für sich eigentlich nur hoffen, dass er nicht einmal als Iraker wiedergeboren wird und dann seinen eigenen Mist auslöffeln muss.