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Religion ist das Opium des Volkes

Diese Worte von Karl Marx und dem Kommunistenführer Wladimir Iljitsch Lenin gewinnen offenbar immer mehr an Bedeutung, je länger die Beiden und der Kommunismus tot ist.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: eine, nunmehr jahrtausende alte Theorie, nie bewiesen, schafft es immer wieder, auch in der modernsten Welt, neue Schäfchen zu rekrutieren und sie so an sich zu binden. Es reicht immer nur etwas Geschwafel über einen Gott, dessen unergründliche Wege und die Menschen nehmen nicht nur ohne zu Mucken alles in Kauf.
Kriege, Hungersnöte, Arbeitslosigkeit, Haarausfall und andere Krankheiten, dass soll alles der Wille eines einzigen und seltsamerweise immer unsichtbaren Gottes?
Das ist mir entschieden zuwenig.
Trotzdem setzt dieses unbewiesene und unsichtbare große Nichts jedes Jahr und zu fast jedem Ort Millionen Menschen in Bewegung, als hätten sie nichts Besseres zu tun.
Als hätte es das Mittelalter und die Aufklärung nie gegeben, gibt es noch immer junge und alte Menschen, die ihr Leben nach einem frommen Spruch aus der Bibel ausrichten und ernsthaft glauben, aktuelle Probleme lösen zu können.
Selbst meine Mutter mit ihren 68 ist völlig immun gegen diesen religiösen Quatsch und wundert sich immer wieder heftig über Leute, die ihr Tun und Lassen von diesem christlichen Mumpitz abhängig machen.
Aber was wäre denn eigentlich, wenn unsere Galaxis und damit auch am Ende unserer Erde ganz einfach von mächtigen Aliens geschaffen wurden, die sich im Universum genauso gelangweilt haben, wie wir im Internet? Wäre das nun unbedingt ein Gott oder wären das Götter, die man 2000 Jahre lang anbeten müsste?
Auf der Erde haben sie nur die Samen gelegt und sie dann sich selbst überlassen. Überzeugender finde ich die Geschichten aus der Bibel auch nicht.
Jesus Christus klingt als ein außerirdischer Wechselbalg mit einer Menschenfrau auf jeden Fall glaubwürdiger als sämtlichen christlichen Theorien zusammen und das könnte auch seine heilenden Kräfte erklären. Das die Meisten seiner Wunder ohnehin nur ein Ergebnis von gezieltem Drogenkonsum gewesen sind, konnte man vor ein paar Jahren im Spiegel nachlesen. Aus einem älteren Text von mir:

„DER SPIEGEL, dem ich keinen Grund habe zu misstrauen, zitierte eine amerikanischen Forscher, der herausgefunden hat, das, Zitat: „Jesus war ein Kiffer, der seine Jünger mit Drogen buchstäblich in Hochstimmung versetzte“.

So war der Sohn Gottes dann eigentlich nur ein durchtriebener Schamane, einer der ersten Dealer der Welt, die das Volk bis heute täuschen konnten? Auch eine Möglichkeit, die durchaus ihren logischen Reiz hätte. Egal welche Version der Geschichte um Jesus und Gott nun der Wahrheit am Nächsten kommt, es gehören schon mächtige Portionen Naivität und Einfalt dazu, wenn man noch im Jahr 2005 allen Ernstes glaubt, dass Jesus und sein Vater in irgendeiner Ecke des Universums nur darauf warten, dass es deutsche Päpste, Kirchen oder Weltjugendtage zu ihren Ehren auf dem kleinen Planeten Erde gibt. Selbst wenn Jesus und sein Vater nur gelangweilte Aliens sein sollten, so hätten auch die sicher etwas Besseres im Universum zu erledigen, als sich um das Gewese ihrer Fans zu kümmern, oder gar den christlichen Anrufbeantworter abzuhören Orchesterdirektion dort die Gebete von Millionen Christen zu erfüllen. Denn dazu wissen die Menschen einfach zuwenig was sie wollen und jedes zweite Gebet würde mit einem anderen kollidieren. Die Menschen sollten ihr Leben nicht einfach in die Hand irgendeines Gottes legen, sondern es in die eigene Hand nehmen und ganz allein das Beste daraus machen.
Eventuelle Götter haben anderes zu tun.