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Rich Girl

Dieses reiche Mädchen ist keine Geringere , als meine Wahlnichte Lina, also Torstens Tochter. Ich kenne sie noch als sehe quengliges junges Kind, so mit Drei. Aus dem maulenden Balg von damals ist mittlerweile eine sehr hübsche junge Dame geworden, die ihrer Mutter Sabine in nichts nachsteht. Sie ist klug, gutaussehend und hat mit ihren 16 Jahren schon eine Vita, die sich sehen lassen kann. Etliche Hauptrollen in diversen Kinderrevuen des Friedrichstadtpalast sprechen da für sich. Diese bezaubernde und charmante junge Wesen saß nun heute im Endorn, der Szenekneipe ihres echten Onkels neben mir und wir zockten Black Jack. Ich wollte das schon lange mal machen, weil ich Roulette etwas satt hatte. Das hab ich seit heute auch und endgültig Black Jack, weil es da etwas an Spannung und Gewinnchancen mangelt. Ich kenne das noch als 17 und 4 und hatte das in meiner Jugend recht gerne gespielt. Nur haben die amerikanischen Regeln vom 17 und 4 aus meiner Jugend nicht viel übrig gelassen. Nur die Karten sind noch die Gleichen. Reich ist Lina nicht wegen ihrer gewonnenen Jetons, sondern auch, weil sie sehr liebevolle Eltern hat, die ihre Wünsche von den Augen ablesen. Auch hat sie etwas, was der Jugend, wie ich sie in den letzten Jahren im Internet kennen gelernt habe, fast völlig abgeht. Lina hat ein sehr reales Leben und kostet es auch aus. Sie würde nie auf den Gedanken kommen, ihre Jugend im Internet und dort bei so etwas Gestörtem, wie GIGA und sein Chat zu vergammeln. So auch heute. Eine Stunde nachdem ich kam, lärmte ihr Handy und Lina verabschiedete sich freundlichst zu einem Date und verschwand. Von da an wurde der Abend etwas Farbloser und ich konzentrierte mich auf das Spiel, das langsam fade wurde. Nur, als die Tür aufging und Peewee das Lokal mit einem Lächeln betrat und sofort die Lufthoheit erst über den Roulettetisch und dann das ganze Lokal übernahm, wurde es etwas Lustiger. Trotzdem hatte ich fast keine Lust mehr auf die Karten, aber ein anständiger Zocker wechselt das Spiel ja nicht mittendrin und ich gab mir Mühe, meine Jetons aber auch alle zu verlieren, damit ich von dieser meiner Fehlentscheidung erlöst wurde. Ich zockte so, das ich mich um Haus und Hof gebracht hätte, wären die Jetons mehr wert gewesen. Also eigentlich wie immer. Nur das der gleiche Vorgang beim Roulette wesentlich mehr Spaß macht. Ich war mir mit mir einig, das ich das nächste Mal um Black Jack einen großen Bogen machen würde um dann wieder beim Roulette zu randalieren. Im Angesicht dieser Erkenntnis brachten mich Torsten und Sabine dann nach Hause und verabschiedeten mich aufs Herzlichste. Ich mag diese beiden einfach. Sie sind die Familie, die ich so nie hatte und eigentlich immer für mich da. Wahre Freunde eben und somit ein seltenes Gut heute! Leider.