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Riddick – Chronik eines Kriegers

Es ist so, wie Oliver Kalkofe es sagte und seine Bezeichnung: „Riddick - Koliken eines Kriechers“ wäre treffender gewesen. Sci-Fi Fantasy, die sich über scheinbar endlose 125 Minuten schleppt und die kahle Birne von Steingesicht Vin Diesel immer vorneweg.
Nur seine ewigen platten Sprüche, die unter jüngeren Jahrgängen als „cool“ gehandelt werden und die Anhäufung von Special-Effects ergeben noch lange keinen unterhaltsamen Film.
Das ist zwar ein nettes Gimmick für die heimische Dolby-Anlage, aber sehr viel mehr dann auch nicht.
Kalkofe hat sich im Kino eine Pause im Film gewünscht, ich gönnte mir davon zuhause gleich drei, denn Vin Diesel gelingt es ziemlich schnell, einen zu langweilen.
Seine Stimme ist synchronisiert und erst recht im Original gelinde gesagt, eine Zumutung für einen Schauspieler und ich war wieder froh, dass ich dafür nicht im Kino war.
Das schauspielerische Talent des Herrn Diesel kann locker mit einer Zimmerpflanze mithalten, würde aber im Ernstfall von der pflanze übertroffen werden.
Soweit ich die dünne Story überhaupt begriffen habe, will in einer, hoffentlich recht fernen Zukunft die seltsame Spezies der Necromonger sich die Menschheit untertan machen und nur der tapfere Furianer Riddick stellt sich dem entgegen.
Man glaubt, das alles schon einmal gesehen zu haben und das hat man tatsächlich. Nur eben besser und schlüssiger bei StarWars und Co. es erinnert irgendwie auch alles an das durcheinander von Logik und Bildern bei Matrix Revolutions und geht einem, in dem Fall mir, genauso schnell auf den Kranz.
Als der Film nach quälender Handlung dann endlich zu Ende war, war ich gleich dreimal erleichtert. Das er eben zu Ende war, das ich deswegen nicht ins Kino gelatscht bin und das ich ihn nur ausgeliehen hatte, obwohl ich dafür auch Besseres in der Videothek bekommen hätte.
Der Film an sich bekommt von mir 1 von 10, aber die 1 auch nur für Optik und Akustik. Vin Diesel selbst sollte beim Extremsport bleiben, denn da ist unbestritten, dass er das kann. Das ist von einem wie mir, der sich sonst begeistert jeden Trash reinzieht, schon ein recht heftiges Urteil, aber ich bin da ehrlich.
Die Schauspielerei sollte er dafür den Schauspielern überlassen. Beim Schauspielern macht Vin Diesel eine in etwa so gute Figur, wie ich als Elfe bei einem Damenballett!
Der Film ist eingestuft mit FSK12 und damit eindeutig zu hoch. FSK 6 oder FSK Kinderkrippe wäre völlig ausreichend!