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Scared - Endstation Blutbad

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Diesen seltsamen Film mit dem Namen „Blair Witch“, in dem ein paar amerikanische Stadtkinder mit den Widrigkeiten der Umwelt direkt im Wald vertraut gemacht werden und dabei nun auch noch ausgerechnet auf eine „Hexe von Blair“ zu stoßen glauben, die sie hinter jedem brechenden ast vermuten und wo die Gruppe der Kids auf seltsamen und recht unsichtbare Weise dezimiert werden, dürfte fast jedem bekannt sein. Mir ist mit „Scared – Endstation Blutbad“ nun ein Horrorfilm in die Hände gefallen, der im thailändischen(!) Original fast unkompliziert als „Rap Nawng Sayawng Khwan“ von der Zunge geht, auch das Thema Wald und Kinder behandelt, aber die Sache asiatisch, also wesentlich drastischer angeht. Der Plot ist kurz, weil unglaublich simpel erzählt:



Eine Gruppe älterer Studenten will mit einem Haufen Erstsemester mit Bussen aufs Land, zu einem bestimmten Nationalpark fahren, um sie dort einem dieser dämlichen Rituale zu unterziehen und zu erschrecken, wie sie bei Studenten der ganzen Welt offensichtlich üblich zu sein scheinen. Nur ist der Park geschlossen, aber die Studenten fahren natürlich trotzdem hinein und nach dem unvermeidlichen Unfall beginnt ein Unbekannter beide Gruppen auf das Blutigste zu massakrieren.


Das geplante Ritual fällt natürlich aus, denn auf einmal wimmelt es von Toten, die auf eine sehr interessante Weise, also auf asiatisch entleibt wurden und da ist ein Bambuspfahl durch das Herz noch die kürzeste, aller in Frage kommenden Varianten. Auf Namen von Regisseur oder Schauspieler hinzuweisen oder sie auch nur zu erwähnen, macht so richtig herzlich wenig Sinn, denn nicht nur, dass keine europäische Zunge sie richtig aussprechen könnte, sondern jedes normale europäische Gedächtnis hätte sie in kürzester Zeit wieder vergessen, weil einem normalen Europäer die Sprache der Thai nicht wirklich fließend von der Zunge gehen würde. Es ist ein kleiner, aber feiner Horrorfilm in ungewohnt asiatischer Optik, der wirklich nichts für zarte Nerven ist und ein ziemlich ungewöhnliches Ende hat, das schon deshalb sehr spannend kommt, weil es in der Welt von Heute durchaus vorstellbar wäre. Es ist aber kein reiner Folterfilm wie “Hostel“, sondern durch seine asiatische Fremdartigkeit bleibt er immer in Spannung und gewöhnunsbedürftig und so kommt kaum Langeweile auf.. Ein Horrorfilm, der auf sagenhafte 8/10 in meiner persönlichen Wertung kommt, weil er eben seinen Zweck erfüllt und damit sehe viel besser als das dämliche „Blair Witch“ unterhält und damit sehr passend für Bewältigung öder christliche Feiertage ist.


Wer dazu eine Meinung hat und die unbedingt auch loswerden will, der klickt bitte Hier!