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School of Rock

So nennt sich ein Film, eine Komödie, in der amerikanische Vorstadtkinder von heute durch den falschen Aushilfslehrer und eigentlichem Musiker Ned Schneebly, alias Dewey Finn (Jack Black) mit den Ursprüngen des wahren und echten Rock Rock'n'Roll konfrontiert werden. An und für sich ja ein eigentlich aussichtsloses Unterfangen, aber Prisma-Online jubelte dennoch:



Im Leben von Leadgitarrist Dewey Finn kämpft Not gegen Elend. Seine Band hat ihn nach endlosen Gitarrensoli einfach hinausgeworfen und Mitbewohner Ned Schneebly drangsaliert ihn ständig wegen der noch ausstehenden Miete. Für Dewey ein echtes Probieren, denn er ist vollkommen pleite. Da kommt ihm der Anruf von Rosalie Mullins (Joan Cusack), Schulleiterin einer Eliteschule, gerade recht. Eigentlich will sie Ned als Aushilfslehrer verpflichten, doch Dewey nutzt die Gunst der Stunde und gibt sich kurzerhand als sein Freund aus, der von all dem nicht das Geringste ahnt. Als Dewey seinen neuen Job antritt, merkt er schnell, dass dieser kein Zuckerschlecken ist, obwohl seine pubertierenden Schüler durchweg gute Musiker sind. Kurzentschlossen nimmt er das Projekt "Rockband" auf den Stundenplan und hofft, damit an einem lokalen Talentwettbewerb teilnehmen zu können. Der Grund: Für die Sieger gibt's ein üppiges Preisgeld...


Ich finde, es ist eine nette Idee für einen Film, aber es geht eben über das Prädikat „nett“ nicht hinaus.
Denn die amerikanischen Kids von Heute können vielleicht mit Christina Aquilera, Madonna, Britney Spears und Rap etwas anfangen, aber echten Rock'n'Roll muss man fühlen und spüren, auch wenn man 10 oder 12 ist. Ein singender Lehrer, der in der Klasse herumzappelt, der macht aus den braven Strebern einer amerikanischen Vorstadtschule auch mit der größten Anstrengung keine ACDC, Led Zeppelin,
Black Sabbath oder The Who.
Diese Kids sind ganz einfach zu brav, zu jung und vor allem sind sie einfach zu amerikanisch. Entsprechend ist der ganze Film dann auch einfach zu clean und zu politisch korrekt.
Der Film von 2003 mag von Regisseur Richard Linklater und dem Schauspieler Jack Black ja gut gemeint sein, aber es ist ein Familienfilm, der ausschließlich für empfindsame amerikanische Familien gemacht wurde, aber für europäische Ohren hat der Film mit Rock'n'Roll genauso viel gemein, wie ein Tampon mit Vanilleeis. Denn wenn Europäer einen Film über guten Rock sehen wollen, legen sie die DVD über Woodstock ein, oder gleich die Konzerte von Black Sabbath oder Led Zeppelin.
Ich hab den Film zum Glück nur auf Premiere gesehen und von einem Kauf rate ich ab. Ich selbst habe in den letzten Jahren ziemlich junge Leute kennen gelernt, die nicht nur Musik machen, sondern ganz von selbst wissen, was gute Musik ist und was nicht.
Sie brauchten keinen zappelnden Lehrer dafür und daher geht meine persönliche Wertung des Films über 5/10 auch nicht hinaus.

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