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Sehr geehrter Herr Bundeskanzler

Heute mal ein paar kritisch Worte. Sie erinnern sich, ich bin der Schlaganfallgelähmte Orchestermanager, der von 1989 bis 1994 auch ein Gründungsmitglied der Ostberliner SPD gewesen und 94 wegen der falschen Kanditatenentscheidung wieder ausgetreten ist. Thierse dürfte sich mit Schaudern an mich erinnern, wir waren in der gleichen Basisgruppe. Also, Sie haben zwei Hauptprobleme aus denen sich dann ein Drittes ergibt, Ihnen fehlt Geld und die Arbeitslosenzahlen drücken und dadurch ist ihre Glaubwürdigkeit derzeit im Keller. Für die ersten beiden Probleme habe ich keinen Rat. Wer bin ich, das ich das hätte? Für die Glaubwürdigkeit hätte ich zumindest eine Idee. Sie wenden sich in irgendeiner Ansprache an das deutsche Volk und erklären die Spaßgesellschaft, die Herr Westerwelle bis zu dem Ende seines langen Kindergeburtstags am 22. September ausgerufen hat, für beendet. Machen Sie dem deutschen Volk, also Ihren jetzt so enttäuschten Wählern klar, das aber auch absolut jede Bundesregierung, unter welchem Kanzler auch immer, die Steuern hätte erhöhen müssen, um an das nötige Geld zum Regieren zu kommen! Wie hätten den CDU/CSU/F.D.P. die versprochenen 700 € Kindergeld bezahlen wollen? Ein mittleres Emirat überfallen, einverleiben und damit an dunkle Kapitel deutscher Geschichte anknüpfen? Ich weiß nicht, ob meine Ratschläge gut sind, aber auf jeden Fall sind sie nicht teuer. Sie sollten Ihre Wähler ganz konsequent ehrlich behandeln! Einen Ratschlag für Ihre Gesundheitsministerin hätte ich noch. Sie soll ihre Einsparungen im Gesundheitsbereich doch bitte nicht via Brandrodung vornehmen. Man kann eine Menge Geld sparen, wenn man zum Beispiel Unterarmgehhilfen und Rollstühle mehrmals verwenden würde und die Apotheken würden zufriedener sein und eine Menge Geld sparen, wenn sie das Internet nutzen dürften und billige und gleichwertige Medikamente aus dem Ausland beziehen könnten. Das käme dann auch den Patienten zugute. Das Sie da natürlich Stress mit der Lobby der Pharmazie bekommen könnten, das weiß ich, aber das ist nun mal ihr Job und ich kann Ihnen glaubhaft versichern, das nicht alle Ihre Wähler bei Bayer oder BASF arbeiten. Eher im Gegenteil

Es verbleibt Mit freundlichen Grüßen
Ihr Ronald Schubert