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Serenity

Da das der Name eines Raumschiffs ist, liegt der nicht ganz unbegründete Verdacht nahe, dass ich eine Science Fiction Film hier zum Thema habe. Dazu, wie immer kurz der Plot von Prisma-Online:



Im Jahre 2507 haben die Menschen längst Planeten in anderen Sonnensystemen bevölkert. Durch einen galaktischen Krieg wurde eine Einheit erzwungen.
Doch die Besatzung des Raumschiffs "Serenity" nimmt die Einheit nicht an. Im Gegenteil: Man nimmt eine flüchtige Telepathin auf, die offenbar dunkle Geheimnisse der "Allianz" kennt. Gemeinsam mit ihr geht die Crew gegen die unerbittliche Gleichmacherei vor...


Also dauert es nach dem Film von Regisseur Joss Whedon noch fast genau 500 Jahre, dass wir Menschen den Planeten Erde so zur Sau gemacht haben werden, dass wir uns woanders im Weltraum nach Ersatz umsehen müssen.
Allein dieser Zeitraum ist an sich Sci Fi genug, denn ich bin mir sicher, die Menschheit schafft das auch früher. Ganz entgegen der Philosophie von Gene Roddenberrys StarTrek wird es bei Whedon in der Zukunft bei den Menschen noch immer Werte geben, die es zu stehlen lohnt, denn die Besatzung der Serenity besteht aus Dieben und Captain Malcolm Reynolds, (Nathan Fillion) der Chef und Pilot der Serenity kommt bei einer solchen Beschaffungsaktion einem streng gehütetem Geheimnis der Allianz auf die Spur und wird dann von dieser gejagt.
Aber nicht nur von der Allianz, denn der Umzug der Menschheit brachte es auch mit sich, dass sich eine lustige Variante der Menschheit entwickelt hatte, die Reever, die sich jedem Konsumterror und entziehen sich Gammelfleisch, Rinderwahnganz einfach dadurch, dass sie ihren Nächsten verspeisen. Ein Volk vom Schlage Hannibal Lecter, nur nicht ganz so elegant und gebildet.
Auch sonst haben sich nach Meinung von Regisseur Whedon die Menschen der Zukunft nicht sehr verändert.
Sie fluchen und metzeln, was das Zeug hält. Die Schauspieler sind, bis auf Adam Baldwin, den jüngsten Spross der Schauspielerfamilie Baldwin, so gut wie unbekannt, aber sie spielen sehr überzeugt und sehr überzeugend.
Anders als die Laienspielschar um den ehemaligen, abgehalfterten Wrestlingstar Dwayne "The Rock" Johnson in dem verfilmten Ballerspiel „Doom“.
Ansonsten hat der Film spritzige bis witzige Dialoge und einen optimalen Sound für die heimische Kinoanlage. Schon deshalb gehen meine Wertung auf 7/10 und ein Kaufbefehl an mich, wenn es denn soweit ist und die DVD noch etwas billiger wird. Science Fiction für den verregneten Nachmittag eben.

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