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Shreklich

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Die beste Freundin von allen wollte „Irina Palm“ sehen, wo die ehemalige Freundin von Mick Jagger und das singende Groupie Marianne Faithfull, die im Film ihren Lebensunterhalt damit bestreitet, Männer mit der Hand zu befriedigen und auf die Art der Sozialhilfe oder Hartz IV zu entkommen, aber mir war nach knallharter Action der Marke Bruce Willis und ich wollte Marianne Faithfull so in Erinnerung behalten, wie ich sie kannte, jung und schön, also einigten wir uns auf die logischen Mitte, bei Shrek dem Dritten. An und für sich kein schlechter Gedanke, denn Oceans 13 war ja auch ein dritter Teil und als solcher sogar sehr gut gefiel, machten wir uns bei „Shrek, der Dritte“ eigentlich keine allzu großen Sorgen. Die ersten Zweifel überkamen uns, als wir das Publikum betrachteten, denn das war, im Gegensatz zu den früheren Teilen von Shrek, im Schnitt noch sehr viel jünger als die Tochter meiner Freundin und spätestens nach den gefühlten vier Stunden Werbung, die fast ohne Zigaretten auskam, aber dafür um so mehr Trailer von Filme für Kinder beinhaltete, wurde aus den Zweifeln eine Tatsache. Wir waren im falschen Film. Der Plot von Shrek, dem Dritten war dann auch entsprechend simpel:



Der Schwiegervater und König von „Weit weit weg“ ist ernsthaft krank und braucht nun einen Nachfolger als König für sein Land und will das Amt an Shrek vererben. Der hat aber keine Lust und macht sich auf, Artus, den zweiten Kandidaten für das Amt zu suchen und den zu überzeugen.


Eigentlich genügend Stoff um Oger, Esel und den Kater aus dem zweiten Teil wieder spritzig und amüsant agieren zu lassen. Man ließ sie agieren und hat sogar Grimms Märchen und noch einige Sagenwelten geplündert, nur so originell, liebevoll und inspiriert, wie im zweiten Teil beim gestiefelten Kater, wurde das im dritten Teil dann nicht mehr gemacht und das vermisste man teilweise recht schmerzlich. Bei diesem dritten Teil hat ganz einfach das Gesetz der Serie zugeschlagen und er war liebloser und schlechter als beide Vorgänger und hätte einfach nicht sein müssen, genauso, wie bei Spiderman und dem Fluch der Karibik war nun auch der grüne Oger langweilig geworden. Nach gut 90minuten war der animierte Spuk vorbei und ich war mir mit meiner Freundin einig, wir hätten besser „Irina Palm“ alias Marianne Faithfull dabei zusehen sollen, wie sie John McLaine alias Bruce Willis einen von der Palme schüttelt. So wurde auch „Stirb langsam 4.0“ für den nächsten Kinogang ins Visier genommen. Für gewisse Sorten Trickfilme sind wir dann wohl doch zu betagt, als das wir da ohne Sex und Crime und vor allem, ohne überzeugendem Humor auskommen und der ging „Shrek dem Dritten“ dann doch etwas ab und er erreichte lausige 5/10 auf meiner Wertung oder halt auch ein befriedigend, denn zur Vervollständigung der Sammlung taugt er allemal. Nur wünscht man sich intensiv die Zeit zurück, in der jeder Film noch ein Unikat war.



Sollte dazu jemand tatsächlich eine Meinung haben, die er unbedingt auch loswerden will, der klickt bitte Hier!