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Siegermentalität

Nun soll er also doch endgültig abgerissen werden, der Palast der Republik, ein Splitter und ein Makel hauptsächlich in den Augen schwarzer westdeutscher Landeier, die logischerweise mit dem Palast keine gute Erinnerung verbinden können. Wie auch?
Allerdings haben sie auch keinen Pfennig Steuern für dessen Aufbau gezahlt, wie meine Eltern zum Beispiel. Die schwarzen westdeutschen Bauern reduzieren das im Internet auf sehr schlichte Stammtischparolen, die ausgerechnet sie auch noch aus dem, bei diesem Thema vorbelastetem SPIEGEL zitieren:



Der Palast muss weg!

Honeckers später Sieg


Das ist ebenso simpel, wie bescheuert, denn man kann diese Ruine, die dieser Palast ja nun mittlerweile durch gezielte Vernachlässigung geworden ist, auch anders und besser nutzen, als es abzureißen und da nach dem Wunsch und Willen einiger Weniger das alte Stadtschloss wieder hinzustellen, das Walter Ulbricht und die Roten von damals in einem Anfall von Größenwahn 1950 sprengen lassen hat.
Mit demselben Größenwahn wollen jetzt die Schwarzen von heute den Palast der Republik am liebsten Plattmachen und das alte Stadtschloss da wieder hinstellen, das in Berlin in etwa genauso dringend gebraucht wird wie ein Hochseehafen.
Denn es gibt auch im neuen Deutschland keinen herrschenden Adel, der in der Hauptstadt irgendwelche Schlösser braucht. Auch wenn man um Frau Merkel Schloss von Versailles bauen würde, wäre sie noch lange keine deutsche Königin.
Im Palast der Republik war zu Lebzeiten der DDR fast jeder dritte DDR Bürger schon einmal gewesen. ob nun zu einer Jugendweihe, einem Rockkonzert, wie 1983 zu Udo Lindenberg, oder ganz einfach zum Bowling oder zur Disco im Keller, wo ich des Öfteren mit Freunden zugange war. Das waren ganz einfach schöne Zeiten, die absolut nichts mit Honecker oder Politik zu tun hatten.
Wenn ich deswegen von einem neudeutschen schwarzen Ritter der Dummheit, welcher der Infantin Merkel den Hof macht und ansonsten Feind eines jeden körperlichen Vergnügens ist und sich in seinem Dorf einschließt und jeden verflucht, der Spaß im und am Leben hat, wenn ich von so einem ignoranten Individuum dann tatsächlich als „Altstalinist“ bezeichnet werde, dann wird er sicher Recht haben und in seinem schmalen Weltbild werde ich auch einer sein und er wird nur dumm bleiben. Nur bringt da dieses Abziehbild eines Reaktionärs dann die Geschichte doch ein wenig durcheinander, denn es ist nicht etwa so, dass die Westdeutschen 1989/90 eine blutige Kissenschlacht gewonnen hätten, in deren Verlauf sie dann auch Ostberlin erobert haben, sondern es war einzig das Verdienst der Ostdeutschen, die Mauer geöffnet und damit niedergerissen zu haben, auch wenn Herr Kohl das heute noch etwas anders sieht und die DDR ganz allein befreit haben will.
Nur gibt es gegen völligen Realitätsverlust und Verblendung gibt es noch keine wirksamen Mittel. Ich für meinen Teil hatte nur Spaß gehabt im Palast der Republik und mich für dessen Erbauer schlicht nicht interessiert, sondern dessen Politik sogar aktiv bekämpft und dafür auch Strafen abgefasst und abgesessen und es ist nicht meine Schuld, wenn diese Fakten der Geschichte sich bis auf die westdeutschen Dörfer noch nicht herumgesprochen haben.
Es ist im Übrigen sogar schon grotesk bis absurd und unredlich, wie Leute, die den SPIEGEL bis zur Abwahl von Helmut Kohl noch als „Linkes Kampblatt“ beschimpft haben, sich nun dessen Informationen bedienen, als hätten sie nie etwas anderes getan.
Das ist Rückgratslosigkeit und Opportunismus in Reinkultur, zumal der SPIEGEL, der ohnehin seit 1990 sehr nachgelassen hat, in Sachen des Palasts der Republik auch nur eine Zeitschrift ist, die in Hamburg im Westen ja hauptsächlich für westdeutsche Leser gedacht ist und natürlich entsprechend schreibt. Was übrigens die ebenfalls beanstandete Architektur des Palastes angeht, so ist das kein ostdeutsches Produkt, sondern den Palast der Republik haben die Schweden von 1973 bis 76 für 500 Millionen Mark der DDR in den Sand am Spreeufer gebaut haben und war bis zu seiner Schließung am 19.9.90 das Meistbesuchteste Kulturzentrum, ein nie veröffentlichtes Gutachten soll eine angebliche Asbestbelastung für möglich gehalten haben und führte zum vollständigen Ausbau der gesamten Innenarchitektur. Alles Asbest wurde beseitigt, die Stahlkonstruktion wurde akribisch gereinigt und steht somit ideal für eine Restaurierung zur Verfügung. Die äußerst stabile Beton- und Stahlkonstruktion mit riesigen Fundamenten ist kaum abreißbar und eine Restaurierung als historisches Bauwerk des Sozialismus ist die einzige vernünftige Lösung für das Bauwerk, zumal es sich derzeitig im besten Zustand für eine Restaurierung befindet, nämlich eine überdachte vollständige Tragkonstruktion mit den erforderlichen Einrichtungen.
Es benötigt keine neue Projektierungstätigkeit auch das Innenprojekt könnte ohne zusätzliche Kosten sofort wieder realisiert werden, dabei sind die Inneneinrichtungen vorhanden und lediglich ausgelagert. Also alles sehr viel besser, preisgünstiger und versöhnlicher, als ihn abzureißen und das alte Schloss um den ausladenden Hintern der neuen schwarzen Infantin Merkel aufzubauen, weil es vermeintliche Sieger, alte und junge Spaßfeinde so wollen.
Eigentlich hat die Jugend Deutschlands noch nie mehr solcher Treffpunkte gebraucht, wie jetzt bei Massenarbeitslosigkeit und Hartz IV!

Für die, hier leider üblichen anonymen Wut und Belehrungsausbrüche, anonyme Beschimpfungen durch Mutanten, Idioten, also peinlichen Nenschen und Mantelkindern, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, oder auch nur für Kommentare, bitte hier klicken!