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Sommerzeit

Seit 1980 werden die Deutschen in Ost(!) und West von ihren jeweiligen Regierungen und seit 1990 von der deutschen Regierung im April und im September damit genervt, dass sie all ihre Uhren abklappern und eine bestimmte Zeit einstellen. Im April eine Stunde vor, auf die Sommerzeit und im September wieder eine Stunde zurück, auf die normale, die Winterzeit einzustellen, wobei die Umstellung sich auch schon gerne mal in den März verlagern kann und bei der Winterzeit dann entsprechend genauso . Die einzige Begründung, die mir aus Zeiten der DDR noch einfällt, war die, dass so der Tag im Sommer künstlich verlängert und man so Energie spare, die sonst fürs Licht gebraucht würde. So richtig war mir das nicht klar, außer, dass die DDR kein Geld für importierte Energie hatte, aber jeder Art von Protest hatte in diese Sache nun wirklich keinen Sinn, denn wie in Michel Endes Buch „Momo“ waren andere Leute die grauen Herren über die Zeit und es war ja auch nicht die DDR alleine, die einen solchen Unsinn ihren Bürgern verordnete, sondern dasselbe wurde im reichen Westdeutschland und einigen anderen westlichen Ländern gemacht, wo es ja an Energie unmöglich mangeln konnte. Der Hinweis auf längere Verkaufszeiten kann auch nich stimmen, da die deutschen Ladenschlussgesetze das ja nicht hergeben. Das Spiel mit der Umstellung geht nun seit 26 Jahren Sound alle, deren elektronischen Geräte und Zeitmesser nicht mit Funkuhren ausgerüstet sind, klappern nun seit einem Vierteljahrhundert im Frühjahr und im Herbst alle ihre Uhren ab, um sie auf die jeweils neue Zeit einzustellen. Nur wie auch die tz aus München zu berichten weiß, ohne jeden Sinn:



Jetzt wird wieder an der Uhr gedreht. In der Nacht von Samstag auf Sonntag. Doch hätten Sie spontan gewusst, dass die Uhren diesmal ein Stünderl vorgestellt – und mitnichten zurückgestellt werden? Die meisten Deutschen wissen’s nämlich nicht. Und was eine neue Umfrage noch ergab: Satte 87 Prozent haben die ganze Zeit-Umstellerei gründlich satt. Sie halten die Sommerzeit für überflüssig. Fast jeder Dritte würde die Regelung sogar liebend gerne abschaffen. Und Deutschlands berühmtester Schlafforscher, der Regensburger Professor Dr. Jürgen Zulley warnt jetzt sogar ausdrücklich vor den Folgen der Umstellung für unsere Gesundheit! Fakt ist: Die Sommerzeit wurde 1980 in Deutschland eingeführt, um es den europäischen Nachbarn gleichzutun.
Und vor allem, um Energie zu sparen. Weil’s ja dank Zeitumstellung länger hell ist. Diese geniale Idee hatte übrigens bereits im 18. Jahrhundert US-Präsident Benjamin Franklin, der durch die Sommerzeit Kerzen sparen wollte. Fakt ist im Zeitalter von Computer, Klimaanlagen und unserer modernen Freizeitgesellschaft aber leider auch: Den Energiespar-Effekt gibt’s nicht mehr!

Wenn es so nun schon in der Zeitung steht, hat der normale und mündige Bürger an sich ja schon fast die Pflicht, an dieser, von oben verordneten Maßnahme zu zweifeln. Zumindest solange, bis man eine sinnvolle Erklärung dafür bekommt, warum einem in jedem Frühling eine Stunde genommen wird, nur, damit sie im Herbst zurückgegeben wird. Gegen diesen Blödsinn gibt es zumindest im Internet einen Widerstand und da gibt es dann Mailinglisten und Unterschriftenaktionen, die man als Ausdrucks des Unmuts benutzen kann. Man kann sich da also eintragen und sehen, ob es Wirkung zeigt oder weitere 25 Jahre einfach nur zusehen!

Für die, hier leider üblichen anonymen Wut und Belehrungsausbrüche, anonyme Beschimpfungen durch Mutanten, Idioten, also peinlichen Nenschen und Mantelkindern, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, oder auch nur für Kommentare, bitte hier klicken!