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Spawn

An und für sich bin ich ja eigentlich ein Fan von verfilmten Comics, aber als ich Spawn orderte, der in meiner Videothek doch tatsächlich unter FSK 18 firmierte, habe ich nicht gewusst, dass ich es mit einer Comic Verfilmung zu tun bekomme, denn was ich auf der DVD letzten Endes zu sehen bekam, hatte mit FSK 18 dann genauso viel zu tun, wie etwa Schneewittchen, nur, dass Schneewittchen dann irgendwo spannender und sehr viel logischer war. Selbst der Jubel im Plot von Prisma-Online war mit der Wertung „annehmbar“ dann sehr verhalten:



Bei einem Einsatz wird der Geheimagent Al Simmons von seinem Chef bestialisch getötet - und kommt in die Hölle. Doch Simmons möchte unbedingt zurück zu seiner Frau, weshalb er einen Pakt mit dem Satan schließt: Er erhält übernatürliche Kräfte und darf als Spawn auf die Erde zurückkehren - dort muss er als Anführer der höllischen Kräfte die Weltherrschaft erkämpfen. Zurück auf der Welt, meldet sich jedoch sein Gewissen, und der Superheld befolgt die teuflischen Anordnungen nicht mehr...


Annehmbar ist noch eine recht mutige Wertung denn meine Wertung lag am Ende noch viel tiefer, weil ein Geheimagent und Höllenenarmee möchten selbst in meiner schrägen Phantasie nur sehr bedingt zusammenpassen. Die Handlung ist, vorsichtig ausgedrückt, einfach nur wirr und hat mit dem Konzept der Handlung in einem Film eigentlich nicht viel zu tun. Auch die Tatsache, dass Martin Sheen da einen bösen Industriellen spielt, beweist eigentlich nur, dass auch an sich gute Schauspieler auch die allerletzten Rollen spielen, wenn man sie nur mit genügend Geld bedroht. Nun kann und wird es wohl so sein, dass ich bisher von guten Comic-Adaptionen verwöhnt worden bin. Mit Spiderman, Spiderman 2, Batman Begins, den anderen Batman Filmen, Sin City und sogar den Fantastic Four optisch und akustisch sehr verwöhnt worden, selbst wenn es mit dem Inhalt mal etwas gehakt hat, wie z.B. bei den Fantastic Four oder noch böser, bei Catwoman, dieser cineastische Unfall mit Halle Berry. Vielleicht hatte Regisseur Mark A. Dippé auch 1997 noch nicht die technischen Möglichkeiten, aber trotzdem hätten es ja nicht unbedingt Geheimagenten mit Dämonen und einer Höllenarmee sein müssen. Da sich mir den ganzen Film über nicht erschlossen hat, was an dem Film nun FSK 18 sein sollte, da dort weder etwas Grusliges, Schauriges oder gar wirklich Blutiges passiert, ist meine Wertung auch entsprechend und landet bei 1/10. den einen Punkt gibt es auch nur für die Anstrengung als fieser Industrieller und ansonsten rate ich von diesem Machwerk ab und werde meine DVD an jemanden Anspruchslosen aus meiner Bekanntschaft verschenken.

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