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Spuren

Eigentlich mache ich sowas eher recht unabsichtlich, aber wo ich bin, hinterlasse ich meine Spuren. Ob nun 1977 in der DDR mit der Gründung einer Band, die nur 10 Jahre später, dann aber ohne mich, aber mit meiner Art Musik, die größten Preise in der DDR einsammelte, oder auch nur in einem Jugendclub oder später ein paar winzige Sätze in der neuen Politik der Wende und der darauf folgenden Einheit.
Mein Name stand zwar nie groß in einer Zeitung, aber ich habe darunter auch nie gelitten. Dann aber, nach 20 Jahren erfülltem Arbeitsleben, halbgelähmt ins Internet verbannt, habe ich da wohl auch eine Spur hinterlassen, wenn man diesem Artikel Glauben schenken will.
Wörtlich heißt es dort:



Aus dieser künstlich geschaffenen Community heraus begann der dort als Cheops bekannte Berliner Ronald Schubert um die Jahrtausendwende auf seiner Homepage cheopsnet.de (in ihrer heutigen Form seit Juli 2002) eine damals noch relativ unbekannte Form der Internetkommunikation aktiv zu betreibe


Danach habe ich mit der HP, die mein junger Freund Felix mir gebastelt hat und die mein anderer junger Freund, Freddy, technisch für mich wartet, im Jahr 2002 wohl das oder den ersten deutschen Blog gemacht, ohne es zu wissen oder gar den Begriff Blog zu kennen.
Dabei hätte ich auch nie solche hehren Ziele nie gehabt, denn ich wollte und musste nach dem Schlaganfall 2000 einfach nur neu das Schreiben erlernen und so schrieb ich wild drauflos.
Ich schrieb über meine damalige Umwelt, das Internet, welchen seltsamen Gestalten und Vorgängen ich da so begegnet bin und über die Welt, wie ich sie, körperlich und im Gegensatz zu den drei Jahrzehnten davor, plötzlich sehr eingeschränkt und in der Hauptsache via Fernsehen wahrnehmen konnte.
Ich hatte noch nie den Anspruch erhoben, ich würde Kolumnen abliefern, denn dazu waren mein Stil und meine Rechtschreibung, die ja nur noch in Fragmenten im kaputten Kopf existierte, ganz einfach zu schlecht. Ich war zwar nie besonders witzig, aber ich habe immer versucht, Menschen und Dingen, die sich selbst allzu ernst nahmen, eine witzige Seite abzugewinnen und ihnen ihre Lächerlichkeit vor Augen zu halten, wobei ich mich selbst auch nie besonders ernst nehmen konnte. Schon daher, weil ich mich selbst schon ganz gut und auch etwas länger kannte.
Nur was ich schrieb, meinte ich ehrlich, denn so bin ich auch erzogen und das hat mir schon in der DDR nicht unbedingt nur Freunde eingebracht. Nur von der Verbissenheit der Feindschaften, die ich mir mit meiner Offenheit in der virtuellen Welt eingehandelt habe, war ich dann schon etwas überrascht.
Da ich nun auch über die spezielle Art Menschen schrieb, deren magerer Lebensinhalt darin bestand, in der virtuellen Welt des Internets nach kostbaren virtuellen Titeln zu gieren, war das Gästebuch meiner HP auch ständig voll mit Beschwerden von Internetlebewesen, die sogar meinten, ihr Alias, das sie im Internet benutzen, auch noch extra tarnen zu müssen.
Ich schrieb aber auch über Dinge, die in der realen Welt passierten und kommentierte sie so aus meiner Sicht. Zu meinem großen Erstaunen hatte ich auch Leser, die meine Texte interessant fanden und öfter kamen. Auf die Idee, mir einen Zugriffszähler, einen Counter auf meine HP einbauen zu lassen, kam ich erst sehr viel später, am 12. Oktober 2004 und Freddy mein junger Programmierer hat mir dann auch einen eingebaut, der auch nur die Zugriffe von verschiedenen IPs aufzeichnete und zählte und nicht jeden Klick, der sich auf die Texte der HP verirrte.
Aber auch so schien die HP gefragt, denn bis zum Donnerstag dem 18. Mai 2006 wurde sie lockere 20 000 Mal geklickt und sicher auch gelesen, denn nur die Wenigsten und das sind Idioten, vermuten dort ihren Nachttopf und entleeren ihren Darm durch die Tasten.
Das ist bei 588 Tage mit im Schnitt 34 Besuchern am Tag und für eine einzelne HP eine recht stolze Zahl.
Im Jahr 2005 musste meine kleine HP nach dem Motto „Viel Feind, viel Ehr“ die Angriffe und schlechten Kopierversuche eines kindlichen Stalkers aus Hamburg über sich ergehen lassen, der auf seiner eigenen HP mit einer Menge „selbstverfasster“ Kolumnen lockte.
Allein 18 recht lesbare Texte im Jahr 2003 und danach, ab 2004 nur noch zwei oder drei im Jahr und danach ein geradezu erstaunlicher Ideenrückgang, denn im Jahr 2005 lebte er ausschließlich von meinen Texten, die er meinte „kommentieren“ zu müssen, nur war das was er dazu schreib an sich nur der aggressive Brei eines Knaben, der zu spät und zu stark pubertiert.
Um sich einer Mehrheit zu versichern, sammelte er seltsame Gestalten um sich, bei denen von ganz Rechts bis ganz Dumm so ziemlich alles vertreten war. Er fand sie dort, wo ich meine ersten Themen fand, bei GIGA, das Dank einer starken und sehr kompetenten Führung im Internet mittlerweile nur noch in Trümmern existiert und im Fernsehen gar nicht mehr. Dass, was von GIGAs einst stolzem und beliebten Chat noch als Ruine als ein lausiges Board mit einem Haufen Foren übrig ist, wird mal wieder von rechten Kindern und ziemlich erwachsenen rechten Selbstdarstellern überrannt, die diese Reste für einen idealen Ort halten, um unwissende und dumme Kinder für die so „ehrenhafte“ Sache der neuen deutschen Rechten erst agitieren und dann rekrutieren zu können.
Über Kurz oder Lang wird es das endgültige Ende von GIGA im Netz bedeuten und dann wird bei aller Bescheidenheit meine kleine HP das Letzte sein, was von den guten Zeiten und den guten Leuten von GIGA übrig ist. Es gibt zwar noch eine Menge von Fanpages um GIGA, aber von was soll man auf Dauer denn Fan sein, wenn es keine Sendung mehr gibt?
Ich für meinen Teil habe ja auch reichlich andere Themen, über die es zu schreiben lohnt.
Allein das Jahr 2005 war ja voll davon. Von: „WIR SIND PAPST!“ bis hin zu „Du bist Deutschland“ und dem plötzlichen Bedarf an merkwürdigen Frauen im Kanzleramt der Deutschen hat das Jahr 2005 ja nun wirklich jede Absurdität geboten.
Nun wird das Land von einer ganz großen Koalition der ganz Unfähigen geführt und so richtig besser will im Land nun auch nichts werden, denn das Einzige, was in der Politik noch zu gehen scheint, ist den Bürgern an ihr Geld.
Präsident George Wanker Bush zerrt Amerika von einem Krieg in den Nächsten und somit gibt es noch viele Themen für die Blogs dieser Welt und auch viele Themen für meine kleine HP. Auch der Rechtsruck der Dummheit, der sich in Deutschland gerade wieder vorbereitet, wird seine Erwähnung bei mir und den echten Blogs finden und ich werde so weiter meine Spuren hinterlassen!

Für die, hier leider üblichen anonymen Wut und Belehrungsausbrüche, anonyme Beschimpfungen durch Mutanten, Idioten, also peinlichen Nenschen, also die gestörten Bewohner des Forums Nensch und Mantelkindern, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, oder auch nur für Kommentare, bitte hier klicken!