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Star-Recycling


Die Konzeptionslosigkeit der Programmdirektoren in den privaten Sendern wird immer offensichtlicher. Nachdem RTL mit „Mein Baby“ und „Meine“ Hochzeit“ die angeblichen Eckpunkte der so genannten Realität des normalen Lebens als RealityTV im Kasten hatte, legte Sat1 nach und schickte ihre Stars aus der zweiten Reihe mit viel Brimborium in ein getürktes Jungelcamp, wo dann solche Sympathieräger wie ein Daniel Küblböck sich mit Tausenden von seinesgleichen, also mit ekligen Insekten, zur Freude der Zuschauer herumschlagen und eine eher unwichtige Caroline Beil sich mal herzhaft vor laufender Kamera über diese Truppe von gestörten Fernsehkadavern um den griechischen Minnebarden Kosta Kordalis auslassen konnte, geht Pro7 diesen Weg nun konsequent weiter und macht mit den Fernsehleichen aus der vierten Reihe einen Almauftrieb.
Da gibt es dann so hochinteressante Gestalten, wie den Boxer René Weller, den gescheiterten „Superstar“ Daniel Lopes, den gewichtigen farbigen Drillsergant für Castingtänzer, Detlef D! Soost, eine Kelly Trump, Zahnarzthelferin und ansonsten auch ein Castingkind und mit einer nun absolut unbekannten Kader Loth und einer Diana Herold dann auch Sternchen aus der siebten Reihe, die nun wirklich keine Sau kennt, auf eine Alm getrieben und sollen da ein einfaches Leben exerzieren.
Man muss sich die Sendung ja nichtmal antun, um diese Namen zu kennen, eines der vielen Magazine auf Pro7 reicht völlig, um über Sachen unterrichtet zu werden, die einem genauso nahe gehen, wie etwa der aktuelle Wasserstand des Amazonas. Gerade von Pro7, das gerade mit einer Reihe von ziemlichen RealityTV mit der Überschrift „Teenie-Mütter“, also ins neue Mediendeutsch übersetzt dann: “Brutal junge Schlampen mit ihren Gören, die zu blöd zum Verhüten waren und nun eine Ausbildung zum Sozialfall machen!“, etwas Aufsehen erregte, sollte man erwarten, sie das Niveau auch auf normale Höhe schrauben können.
Die Abschaffung der Wiener Talktasche und Nervensäge Arabella war schon ein Schritt in die richtige Richtung. Jeder Zuschauer wird auch einsehen, dass die Stars aus der dritten bis fünften Reihe eigentlich nur noch auf die Ketten gehen können, aber was soll der Müll mit Jungelcamp und Alm?
Diese Fernsehkadaver könnten doch genauso unterhaltsam, aber sehr viel Finaler im Nahen Osten oder bei einem der vielen Mafiakriege in Moskau entsorgt werden. Billiger wäre es auch, denn die Palästinenser und die Russen sind für jeden harten Euro dankbar! Ansonsten sehe ich bald das Ende jeder Phantasie im neudeutschen Fernsehprogramm.